„Ab durch die Höcke“

Pressemitteilung des Antifaschistischen und Solidarischen Aktionsbündnis Zwickau „Ab durch die Höcke“ Zwickau.
Das neu gegründete Antifaschistischen und Solidarischen Aktionsbündnis ruft am kommenden Montag, den 30.04., ab 14 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto „Ab durch die Höcke“ auf. Diese beginnt am Zwickauer Hauptbahnhof und führt über die Bahnhofsstraße, die innere und äußere Plauensche Str., Magazinstr., Schumannplatz, Katharinenstr., Dr. Friedrichs- Ring zu Schloss Osterstein. Anlass ist vor allen Dingen der Aufzug der in Teilen neonazistischen AfD.
„Bereits seit einigen Monaten versuchen rechte Strukturen ihren Aktionsraum zu vergrößern. Eine Vielzahl an rechten Demonstrationen und Infoständen, bei der sich neonazistisch und zum Teil bürgerlich-verbrämtes Publikum mischen, machen deutlich, dass die extrem rechte Szene angefangen von der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg bis hin zur AfD versuchen ihren Aktionsradius auszudehnen. Die Ausgrenzung von anderen Menschen, der dumpfe Nationalismus und die Panikmache der Rechten wollen wir nicht schweigend hinnehmen. Mit Maier und Höcke kommen AfD Mitglieder nach Zwickau, die sich von den Neonazis des dritten Weges nur noch im Aussehen unterscheiden“, so Etienne Hertzsch.
Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen ein Recht auf soziale und kulturelle Teilhabe haben. Gemeinsam mit allen Menschen geht es darum Lösungen für unsere Gesellschaft zu erarbeiten und zu diskutieren. Die AfD steht nicht für Lösungen sondern für die Vergangenheit und für den wiederkehrenden Faschismus. Gerade in der Stadt des NSU ist es wichtig nicht zuzulassen, dass Neonazis den öffentlichen Raum okkupieren und Angsträume schaffen. Wir rufen daher alle Menschen dazu auf, sich der Demonstration anzuschließen und mit uns für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebenswerte Zukunft, gegen Ausgrenzung zu streiten. Dabei kooperieren wir ausdrücklich mit den Organisatoren des Bürgerpicknicks.“, so Jürgen Kasek.

 

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No Hatespeech- Wie man mit rechter Hetze umgehen kann- Veranstaltungseinladung

No Hatespeech- Wie man mit rechter Hetze umgehen kann

Pöbeleien, Hetze, die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet haben Konjunktur.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, dass Betreiber von Plattformen zur Löschung verpflichtet kann das Problem nicht lösen und führt zu neuen Problemen.

Doch wie geht man mit Hetze und Anfeindungen im Internet um?

Rechtsanwalt Jürgen Kasek, Landesvorsitzender der Grünen in Sachsen, der selber regelmäßig mit Anfeindungen und Hetze konfrontiert ist, zeigt wie sich Betroffene wehren können und welche juristischen Möglichkeiten es gibt.

Im Anschluss an den Vortrag wollen wir gemeinsam mit euch darüber diskutieren, was gegen Hass und Hetze im Internet und auf der Straße getan werden kann. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Termine:

  • Einladung für den 7.Februar um 19 Uhr in das grüne Bürgerbüro Zwickau, Innere Schneeberger Str. 16. 
  • 15.02. 19 Uhr Bautzen, Grüner Laden zusammen mit Annalena Schmidt

Nach uns die Sintflut- Diskussion zum Klimawandel (PM)

Zwickau. Am Montag den 11.09.2017 laden BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Zwickau zu einer Diskussionsveranstaltung rund um das Thema „Klimawandel in Sachsen“ ein. Beginn ist 19 Uhr im Büro in der inneren Schneeberger Str. 16.

Zunächst wird Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Sachsen, anhand der Daten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie die Folgen des Klimawandels darstellen und die Bedeutung für die heimische Flora und Fauna, sowie die Veränderung unserer Lebensbedingungen erläutern. Kasek, war von 2009-2013 Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Leipzig.

Im Anschluss soll es in der von Direktkandidat Wolfgang Wetzel geleiteten Diskussion um die Frage gehen, was getan werden kann und muss.

„Der Klimawandel ist Realität. Auch in diesen Jahr ist die Vegetationsperiode insgesamt zu trocken gewesen und zu warm. Außerdem erleben wir die Zunahme von Extremwettereignissen, wie lokalen Starkregen und Stürmen. Darauf müssen wir uns einstellen. Deswegen ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung unumgänglich, wenn wir unsere Welt nicht komplett zerstören wollen.“, so Wolfang Wetzel.

Interessierte sind herzlich willkommen.