Die Stille Katastrophe – Umweltzerstörung im 21. Jahrhundert.

Vielleicht ist es notwendig anhand nüchterner Zahlen eine Katastrophe zu beschreiben. Eine Katastrophe, die sich so langsam vollzieht, dass wir sie kaum mit bekommen.
Dank der menschlichen Fähigkeit der Anpassung, bekommen wir die veränderten Umweltbedingungen nicht mit. Die „shifting baselines“ vermitteln eine neue Normalität.

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Bewerbung zur Wahl des Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen

Am 23./24.03. findet in Sachsen der Landesparteitag von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen statt. Auf der Tagesordnung stehen neben inhaltlichen Themen zur Landwirtschaft auch die Wiederwahl des Landesvorstandes. Erstmalig seit langer Zeit kandidieren dabei wieder mehrere Personen für den Posten des Landesvorstandssprechers. Warum ich mich wieder bewerbe, was meine Motivation ist und was aus meiner Sicht zu tun ist, lest ihr hier:

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Mythos Wolf und der Unsinn der GroKo

Der Wolf ist ein oft falsch verstandenes und häufig mystifziertes Tier. In vielerlei Märchen und Geschichten verbrämt, haftet ihm ein zweifelhafter Ruf an.
Auch die aktuelle Diskussionen rund um den Wolf sind vor allen Dingen geprägt von falschen Annahmen. Die Angst dominiert wo Wissen fehlt.

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Meine Bewerbung für den Bundesparteirat

Nach langen reiflichen Überlegungen habe ich mich dazu entschieden ebenfalls für den Bundesparteirat von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN auf der außerordentlichen BDK in Hannover anzutreten. Worum es mir geht, habe ich in meinem Bewerbungsschreiben deutlich gemacht:

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In Andenken an meinen Vater

Vor einem Monat starb mein Vater an Krebs. Er war einer der bedeutendsten Köpfe der Leipziger Umweltbewegung.
Sein ganzes Leben hatte er der Umwelt gewidmet. Pflanzte Bäume, führte hunderte Exkursionen in die Natur zu Vögeln und Fledermäusen, gab Expertisen ab und versuchte immer wieder Menschen für den Schutz der Natur zu begeistern. In dem was er tat war er eins immer: unbequem im besten Sinne des Wortes, streitbar in der Sache aber immer mit Leidenschaft dabei.

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Rote Linien gegen Kohle – Pödelwitz bleibt

Währen in Berlin im Rahmen der Jamaika Sondierungsgespräche verzweifelt um einen Kompromiss in Sachen Klimaschutz gerungen wird, dem sich die Fossilen von CSU und FDP faktenfrei verschließen, finden die Kämpfe rund um die Kohle längst an anderer Stelle statt.

Am Sonntag, den 12.11., fand in dem Dorf Pödelwitz die Aktion „Rote Linien gegen Kohle statt„, zu der unter anderem der BUND Sachsen aufgerufen hatte.

Am Ende kamen mehr als 300 Menschen zu dem Ort im Südraum von Leipzig, indem noch 2011 noch 134 Personen lebten. Die Mibrag beabsichtigt den Tagebau „Vereinigtes Schleenhain“, der bereits Dörfer wie Heuersdorf gefressen hat auszuweiten. In Hinblick auf die bestehenden Genehmigungen ist das eigentlich unnötig. Die bisherigen Tagebaue reichen aus um die bestehenden Kraftwerke im Rahmen der Betriebserlaubnis zu versorgen.

Überdies gehört das anliegende Kraftwerk Lippendorf zu einem der zwanzig dreckigsten in Deutschland und die umliegenden Gebiete werden massiv unter anderem mit Quecksilber belastet. Auch unter der Beachtung der internationalen Klimaverträge und damit Deutschlands Verpflichtung das Treibahausgas Kohlenstoffdioxid deutlich zu reduzieren ist ein Ausstieg aus der Kohleverstromung eigentlich alternativlos. Da Deutschland im Strombereich massive Überkapazitäten hat könnten zumindest die 20 schmutzigsten Kraftwerke auch sofort abgeschaltet werden, ohne Engpässe zu reduzieren. Das Kartell der Fossilen hält dagegen.

Um nach Pödelwitz zu kommen muss man durch die zerstörte Landschaft fahren. Vorbei an denen sich bis zum Horizont erstreckenden Mondlandschaften der Tagebaue, die an einigen Stellen von ratternden Förderbändern durchzogen werden. Eine unfassbare Umweltzerstörung. Im Dorf angekommen trifft man auf die letzten knapp 30 Einwohner, die ihre Heimat nicht aufgeben wollen und bleiben und zusammen mit Umweltverbänden und Initiativen für den Erhalt kämpfen.

Das die Mibrag extra noch Zäune aufstellen liess und mit dümmlichsten Sprüchen am Zaun provozierte spricht ebenfalls für sich.

Der Kampf um Pödelwitz jedenfalls ist noch nicht beendet. Wir kommen wieder.

Im Übrigen möge mir ein CDU Mitglied bitte erklären, wie es sich mit dem christlichen Glauben verträgt die „Schöpfung zu zerstören“ und Menschen aus der Heimat zu verdrängen.

Im Übrigen wer seine Heimat liebt, wie CDU und AfD als Vertreter der Braunkohlelobby immer betonen, zerstört sie nicht.