Lauter feiner Leute:

Sachsen nach der Wahl und wer jetzt in den Räten sitzt.

In Zwickau wird der neuen AfD Fraktion Alexander Schwarz angehören. Schwarz war bis 2016 Bassist der Rechtsrockband „White Resistance“, die zum Blood and Honour Umfeld gehört.

In Wurzen wird Benjamin Brinsa, mehrfach vorbestrafter Mixed Martial Arts Kämpfer, gewählt. Brinsa, Kampfname „the Hooligan“ ist ein Neonazi. Er soll beim Naziangriff auf Connewitz eine tragende Rolle gehabt haben und außerdem am Rande einer linken Demonstration in Wurzen Demonstranten aktiv bedroht haben.

In Leipzig zieht für die AfD Roland Ulbrich in den Stadtrat ein. Ulbrich ist Rechtsanwalt und betreibt in Leipzig zusammen mit Dubravko Mandic ein Büro. Ulbrich und Mandic gehören beide zum rechtsextremen Flügel der AfD. Ulbrich hält die Erschießung von Menschen, die AfD Plakate zerstören für gerechtfertigt und trat in der Vergangenheit immer wieder bei neonazistischen Veranstaltungen auf. Unter anderem mit Alexander Kurth, ex NPD, ex Die Rechte, Thügida/ Wir lieben Sachsen zudem auch David Köckert, ex- NPD gehört.

Ebenfalls im Leipziger Stadtrat sitzt Siegbert Droese. Droese der gleichzeitig auch Vorsitzender der AfD in Leipzig und Bundestagsmitglied ist beschäftigt in Berlin ua. Daniel Fiß. Dieser ist Co Vorsitzender der verfassungsfeindlichen Identitären Bewegung Deutschland.

Weitere Kandidaten der Identitären Bewegung für die AfD waren in Görlitz ua Norman Knauthe, der im Netz gern mit Waffen posiert, Toni Schneider in Hoyerswerda und Paul Neumann in Bautzen.

Für die AfD ziehen in viele Räte in Sachsen damit ein: Neonazis, Hooligans und waffenaffine Verfassungsfeinde.

Herzlichen Glückwunsch.

Sagen und Meinen – muss man auf AfD Wähler*innen zu gehen? Eine Entgegnung!

Es scheint recht beliebt zu sein, die Spaltung der Gesellschaft zu beklagen um dann einseitig Handlungsregelungen aufzustellen. Am besten funktioniert dies wenn man dann dies im Gewand einer innerparteilichen Auseinandersetzung macht. Medien lieben diese Art von Streit.

Vielleicht ein paar Gedanken. Weiterlesen „Sagen und Meinen – muss man auf AfD Wähler*innen zu gehen? Eine Entgegnung!“

Hass ist keine Meinung

Laut dem Kopf der Identitären Bewegung Martin Sellner, stehe ich symptomatisch für die Aufstachelung zu roten Terror.
Das lässt Sellner seine Gefolgsleute in einem Videobeitrag wissen. Hintergrund sei, dass man mich für einen Brandanschlag auf ein Auto verantwortlich macht. Dieses Auto gehört dem Kopf der Identitären Bewegung Leipzig und ich soll dafür verantwortlich sein, dass es brannte, meint auch dessen Eigentümer. Weiterlesen „Hass ist keine Meinung“

„Nazis Raus“

Eine Welle der Solidarität zieht durchs Land. Eine Journalistin twittert „Nazis Raus“ und auf eine offensichtliche Fangfrage wer den Nazis seien antwortet sie kurz und keck und eindeutig ironisch: „Alle, die nicht die Grünen wählen.“

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Nein, wir sind nicht mehr.

Es müssen Worte voller Bitterkeit folgen. Ich bin es müde, ständig so zu tun als würde #wirsindmehr gelten, denn wir sind es nicht, nicht in Sachsen, nicht mal ein bisschen. Und es hilft auch nicht so zu tun, denn es verdeckt und kaschiert das Problem.

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Dresden, am 13.02. – ein Eindruck

Nach der Arbeit begebe ich mich in die Altstadt mit einem durchaus seltsamen Gefühl. Überall Menschengruppen in der Dunkelheit.

Schließlich um 18 Uhr fassen sich fremde Menschen an den Händen um symbolisch eine Menschenkette um die Altstadt zu schließen.

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„Aus der Mitte der Gesellschaft für ein demokratisches Sachsen“

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Sachsen rufen am Sonnabend, den 10.02.2018 dazu
auf, sich an den vielfältigen Aktionen gegen die angekündigten
Aufmärsche von rechten Gruppen zu engagieren und am Mahngang Täterspuren
(Start: 14 Uhr, Uniklinik, Fiedlerstraße) teilzunehmen.

Landesvorstandssprecher Jürgen Kasek:
„Wir setzen am Sonnabend ein Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft;
gegen den Rechtsruck der Gesellschaft und gegen den Versuch das Andenken
an den 13. Februar ideologisch zu missbrauchen.
Vor dem Hintergrund, dass gerade in Sachsen ein offener Kulturkampf
stattfindet, ist es unsere Aufgabe die offene Gesellschaft zu
verteidigen und in ihr Lösungen für die Herausforderung der Zukunft zu
finden.
Deshalb dürfen wir es auch nicht unkommentiert lassen, wenn Neonazis
zusammen mit AfD und PEGIDA offen Menschenhass auf die Straße tragen und
mit dem Versuch das Andenken an den 13. Februar umzudeuten, die Opfer
von Krieg und nationalsozialistischem Terror zu verhöhnen.“

Wir möchten dazu aufrufen, sich dem Mahngang Täterspuren anzuschließen –
Wider das Vergessen:

– Wann: 10.02., ab 14 Uhr
– Wo: Startpunkt an der Uniklinik, Fiedlerstraße

Diese Demonstration bietet auch die Möglichkeit, sich im weiteren
Verlauf des Tages möglichen Gegenprotesten gegen die
Neonazi-Demonstration anzuschließen

Leipzig- die „Hauptstadt“ der Gruftis und der Kulturkampf von Rechts

Was ist nur los, was ist passiert, was hat dich bloß so irritiert…

Leipzig war mal die Hauptstadt der Gothics. Am Wochenende konnte man wählen zwischen VILLA Leipzig, Non Tox, manchmal dem WERK2-Kulturfabrik und der Moritzbastei und der ein oder andere Keller war auch dabei. Liebevolle Kleinod Veranstaltungen von Crews zelebriert.

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