Klimaschutz ist keine Ideologie, das leugnen des menschengemachten Klimawandels schon

Klimaschutz und mithin die Klimaschutzbewegung ist ein nichtideologisches Anliegen.

Weltanschauliche Überlegungen treten hinter eine auf wissenschaftlicher Basis festgestellten Position zurück, die darüber hinaus von allein demokratischen Parteien im Kern geteilt wird.

Nur die AfD handelt dagegen ideologisch. Würde sie die Wissenschaft anerkennen, hätte sie Weltanschaulich nichts an der Reduzierung des CO2 in der Atmosphäre auszusetzen, da dies die natürlichen Lebensgrundlagen schützt.

Klimaschutz ist nicht ideologisch sondern das vertreten einer wissenschaftlich festgestellten Position, die dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und damit dem Überleben des Menschen dient.

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist dabei auch grundgesetzlich normiert und die Verpflichtung der Handelnden liegt auch darin die grundgesetzlich garantierte Freiheit auch für die kommenden Generationen zu gewährleisten.

Nichts anderes hat auch das Bundesverfassungsgericht festgehalten.

Ideologisch ist daher der Kampf gegen Klimaschutz, die Verunglimpfung von Klimaschützern und die weitere Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

Die kältesten Jahre des aktuellen Jahrzehnts.

Die kältesten Jahre des aktuellen Jahrzehnts.

Das aktuelle Jahr ist zu trocken und zu warm. Während in einigen Regionen Europas, aufgrund akuter Wasserknappheit, Wassernotfallpläne greifen, kommt es an anderen Orten zu Unwettern mit temporären Überflutungen. Ausgelöst durch Starkregenereignisse. Und das ist erst der Anfang.

Auch früher gab es Hitzejahre aber die Wahrscheinlichkeit für Hitzejahre ist mit dem Klimawandel signifikant gestiegen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte Luft, die Folge sind Extremwettereignisse wie Starkregen, extreme Trockenheit und Überhitzung.

Dennoch und das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen, dürften es aktuell die kältesten Jahre des aktuellen Jahrzehntes sein. Die Temperaturentwicklung geht steil nach oben, ungebremst.

Wald und Forstbrände haben negative Rückkopplungen auf klimatische Effekte, so dass die Erhitzung ebenso wie durch die beschleunigte Eisschmelze weiter zunimmt, was weitere Rückkopplungseffekte auslöst.

Durch die beschleunigte Eisschmelze verändert sich der Abstrahlungskoefifzient der eingehenden Sonnenstrahlung, große Eisflächen reflektieren das Sonnenlicht stärker, dunkle Flächen wandeln UV Strahlen in Wärmestrahlen um.

Es ist derzeit weder ersichtlich, noch erkennbar, dass die Politik das Ausmaß der Katastrophe zutreffend erfasst hat oder entsprechend handelt. Auf dem G7 Gipfel hat das Thema Klima faktisch nicht stattgefunden, Beschlüsse wurden kaum gefasst. Es ist vor diesem Hintergrund das Gefühl einer Party auf der Titanic, nachdem der Eisberg das Schiff bereits gerammt hat.

Realistisch ist bestenfalls ein Abbremsen der globalen Erwärmung irgendwo zwischen 2,5- 3,2 Grad. Das 1,5 Grad Ziel ist, realistisch betrachtet, nicht mehr zu erreichen.

Damit wären wir in einem nicht mehr steuerbaren Bereich mit dramatischen Auswirkungen, die dazu führen, dass ganze Teile der Erde unbewohnbar werden. In wenigen Jahren wird sich alles ändern. Alles.

Die Biodiversitätskrise, das 6. Massensterben der Geschichte, noch gar nicht in die Betrachtung eingeschlossen.

Es gibt Menschen, die setzen in dieser Situation ihre Hoffnung auf die Innovationskraft des Menschen, der in Krisensituationen überraschende Anpassungsleistungen und Entwicklungssprünge vollzieht. Ich teile diesen Optimismus explizit nicht.

Voraussetzung dafür wäre, dass Ausmaß der gegenwärtigen Katastrophe wenigstens zutreffend zu erfassen und bereits dies ist nicht erkennbar.

Optimismus ist ein Mangel an Information (Dante).

Sommer ohne Loch. Nach der Dürre kommt die Flut.

Wir erleben gerade einen Sommer, der mit normal üblichen Klimavariabilitäten nicht mehr zu erklären ist. Betrachtet man die langjährigen Messreihen kann man relativ leicht feststellen, dass die Anzahl der Sonnenstunden zugenommen hat, die Temperatur etwa für den Raum Leipzig in den Monaten Juni und Juli jeweils 2,5 Grad über den Durchschnittswert der Jahre 1981 – 2010 lag bei nur 50 % des durchschnittlichen Niederschlages. Weiterlesen „Sommer ohne Loch. Nach der Dürre kommt die Flut.“