Ein Tag im Oktober- am 24.10.2009 wurde der Rote Stern angegriffen

Heute vor 10 Jahren spielte der Roter Stern Leipzig in Brandis. Das Spiel wurde nach wenigen Minuten abgebrochen, als mehr als 50 zum Teil vermummte Neonazis das Spielfeld mit Eisenstangen und Pflastersteinen stürmten und Spieler und Fans des RSL angriffen. Mehrere Personen wurden schwer verletzt.

Trotz Warnungen im Vorfeld war die Polizei nur mit 2 Streifenpolizisten vor Ort, die nicht in der Lage waren, den Angriff zu verhindern.

Es ist wichtig immer wieder daran zu erinnern und zu mahnen.
Im Nachgang des Spiels des Rotern Leipzig in Wurzen in diesem Jahr wurde das NDK in Wurzen angegriffen.

Immer noch ist der Rote Stern für den ganzen rechten Rand ein Dorn im Auge. Immer noch sind bei Spielen in der Provinz dutzende Polizeibeamte vor Ort.

Der folgende Beitrag ist meine Erinnerung an diesen Tag, veröffentlicht im Fachorgan KIezkicker anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums. Zu beziehen bei den Heimspielen oder No Borders.

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Lauter feiner Leute:

Sachsen nach der Wahl und wer jetzt in den Räten sitzt.

In Zwickau wird der neuen AfD Fraktion Alexander Schwarz angehören. Schwarz war bis 2016 Bassist der Rechtsrockband „White Resistance“, die zum Blood and Honour Umfeld gehört.

In Wurzen wird Benjamin Brinsa, mehrfach vorbestrafter Mixed Martial Arts Kämpfer, gewählt. Brinsa, Kampfname „the Hooligan“ ist ein Neonazi. Er soll beim Naziangriff auf Connewitz eine tragende Rolle gehabt haben und außerdem am Rande einer linken Demonstration in Wurzen Demonstranten aktiv bedroht haben.

In Leipzig zieht für die AfD Roland Ulbrich in den Stadtrat ein. Ulbrich ist Rechtsanwalt und betreibt in Leipzig zusammen mit Dubravko Mandic ein Büro. Ulbrich und Mandic gehören beide zum rechtsextremen Flügel der AfD. Ulbrich hält die Erschießung von Menschen, die AfD Plakate zerstören für gerechtfertigt und trat in der Vergangenheit immer wieder bei neonazistischen Veranstaltungen auf. Unter anderem mit Alexander Kurth, ex NPD, ex Die Rechte, Thügida/ Wir lieben Sachsen zudem auch David Köckert, ex- NPD gehört.

Ebenfalls im Leipziger Stadtrat sitzt Siegbert Droese. Droese der gleichzeitig auch Vorsitzender der AfD in Leipzig und Bundestagsmitglied ist beschäftigt in Berlin ua. Daniel Fiß. Dieser ist Co Vorsitzender der verfassungsfeindlichen Identitären Bewegung Deutschland.

Weitere Kandidaten der Identitären Bewegung für die AfD waren in Görlitz ua Norman Knauthe, der im Netz gern mit Waffen posiert, Toni Schneider in Hoyerswerda und Paul Neumann in Bautzen.

Für die AfD ziehen in viele Räte in Sachsen damit ein: Neonazis, Hooligans und waffenaffine Verfassungsfeinde.

Herzlichen Glückwunsch.

Chemnitz – Tod eines Neonazis

Gestern fand in Chemnitz die Beisetzung des Neonazis und Hooligangs Thomas H. statt. An dieser beteiligten sich bis zu 1000 Personen. Darunter etliche Neonazis bis hin zum Sänger der Lunikoff Verschwörung und andere Größen. Auch AfD Politiker nahmen teil, sowie mit Siegfried Däbritz, die zweite Person bei PEGIDA, die sich einmal mehr Seite an Seite mit organisierten und gewalttätigen Neonazis zeigen. Auf einzelnen Grabschleifen war der Reichsadler zu sehen. Zusammenfassend dazu: Störungsmelder

Viele Teilnehmer, so zeigen Bilder, waren gegenüber der Presse extrem aggressiv und nahmen vermummt teil. Dieser Umstand hat viele Beobachter aufgeregt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort unter anderen mit 4 Wasserwerfern. Weiterlesen „Chemnitz – Tod eines Neonazis“

Chemnitzer FC – Nazis, Fußball, Ostdeutschland.

Am letzten Wochenende kam es im Rahmen eines Spiels in der 4.Liga zu einem Eklat. Im Stadion des Chemnitzer FC wurde einem organisierten Neonazi und Hooligan gedacht. Die Wellen der Erregung schlugen bundesweit hoch.

Zeit für ein kleines Update. Weiterlesen „Chemnitzer FC – Nazis, Fußball, Ostdeutschland.“

Überfall auf Connewitz 11.01.2016 ;Prozessbericht – 13.09.18

Am Morgen des 13.09.18 wird man im Foyer des Amtsgerichts zu Leipzig wieder von JustizbeamtInnen, nicht wie im Rahmen des letzten Prozesses von einer mehrköpfigen Polizeistaffel, begrüßt. Vor dem Sitzungssaal 200 hängt dieselbe sitzungspolizeiliche Anordnung, die auch schon am 16. und 23. August Rechtskraft entfaltete. Weiterlesen „Überfall auf Connewitz 11.01.2016 ;Prozessbericht – 13.09.18“

11.01.2016 – #le1101 ein Tag und seine Geschichte

Heute, am 16.08.2018, starteten die Prozesse gegen die Angreifer von Connewitz. Am 11.01.2016 waren 250 neonazistische Hooligans über den Stadtteil hergefallen und hatten wahllos Einrichtungen, Häuser und Menschen angegriffen.

2 der Täter sitzen im Gerichtssaal, angeklagt wegen schweren Landfriedensbruch – sie werden nichts sagen. Der Richter hat am Anfang ein Gespräch angeboten, sie lehnten es ab. Man wird davon ausgehen können, dass das Gericht für Geständnisse einen bestimmten Strafrahmen in Aussicht gestellt hat. Ein zulässiges prozessuales Verfahren um die Verfahren abzukürzen. Doch die beiden Angeklagten schweigen. In der Pause des Prozesses tauchen weitere Männer auf, offenbar Unterstützer der Angeklagten, und pöbeln Prozessbeobachter an. Die Unterstützer der beiden Angeklagten, so berichtet der kreuzer – Das Leipzig Magazin in seinem Liveticker, hätten gefeixt als eine Zeugin erzählt, dass sie zum ersten mal in Connewitz Angst hatte. Weiterlesen „11.01.2016 – #le1101 ein Tag und seine Geschichte“