Ein Sommerinterview mit Höcke

Das Höcke Interview wurde im Vorfeld und auch danach hoch und runter diskutiert.

Darf, soll, kann man einen Menschen, welchen man gerichtsfest als „Faschist“ bezeichnen darf interviewen und was hat er zu sagen?

Das Gespräch hatte im Vorfeld 2 Möglichkeiten entweder die Eskalation was Höcke absehbar nutzt um sich als Opfer zu gerieren oder das Interview eskaliert nicht und es gibt auch keinen Erkenntnisgewinn und eine Entzauberung kann nicht eintreten.

Variante 2 ist eingetreten, wobei Höcke dennoch unbequeme Nachfragen als Mobbing bezeichnet.

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Kalbitz und Höcke in Grimma oder über den bemerkenswerten Umgang eines Bürgermeisters mit dem Thema in Sachsen.

Sachsen, gerät hin und wieder in die Schlagzeilen, dank des hinlänglich bekannten Umstands, dass es hier rechte und rechtsextreme Tendenzen und Meinungen gibt, die sich immer wieder ihren Weg brechen.
Seien es die Demonstrationen von Pegida, die seit 2014 zur Hetze aufrufen und zuletzt auch durch den Vorturner und Gewohnheitskriminellen B. an der Spitze dazu aufgefordert wurden die Gegendemonstration zu stürmen, was auch getan wurde, einschließlich des bemerkenswerten Verhaltens der eingesetzten Polizeibeamten, die die Gegendemonstration nicht schützten.

Seien es die unverdrossenen Fahnenschwenker zwischen Bautzen und Zittau, die mittels Reichskriegs- und umgekehrten Deutschlandflaggen eine Meinung zur Schau stellen, deren Sinngehalt sie nicht gern kundtun, denn nachfragenden Journalisten wird schon mal Prügel angedroht oder ähnliches.

Oder halt auch die Verflechtungen von rechtsextremen in den zuständigen Behörden. Beispielhaft genannt seien hier Arbeitsverhältnisse von Rechtsextremen bei Verfassungsschutz, Landeskriminalamt und auch im Richterberuf anzutreffen.

Gloria Saxoniae eben. Es reicht halt nicht aus, nur ein Problem zu haben, man muss es auch hartnäckig nicht lösen wollen oder relativieren.

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Die Zäsur in Thüringen.

Das gestrige Geschehen verdient abseits der Aufregung einerseits und Relativierung andererseits eine umfassende Bewertung. Es ist ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. Und das werden auch die nicht bestreiten können, die meinen, dass die Gewählten keine Haftung dafür tragen wer sie gewählt habe und es daher alles in allem eine demokratische Wahl wäre. Weiterlesen „Die Zäsur in Thüringen.“

Grönemeyer und Höcke oder das Problem der öffentlichen Debatte.

Zwei Personen und deren Verhalten erregen gerade die öffentliche Debatte. Grönemeyer, der im Rahmen eines Konzerts, eine Ansage gegen Rechts macht und Höcke, der ein Interview abbricht. Beide Sachen zeigen das klassische Aufmerksamkeitsdilemma, welches das eigentliche Problem kaschiert bzw bestehende Muster perpetuiert.

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Sachsen – Rechtsaußen.

Wie bereits berichtet arbeitet die CDU auf kommunaler Ebene bereits an vielen Stellen mit der AfD zusammen.
Auch gestern im Kreis Görlitz kam es zu einem neuerlichen Zwischenfall, als bei einer Abstimmung zu einem Beirat der Kandidat der AfD mit den Stimmen der CDU gegen den Bündniskandidaten von Linken/Grünen/KJiK gewählt wurde. Noch vor wenigen Wochen war der CDU Oberbürgermeister mit der Unterstützung des genannten Bündnisses Sieger in der Stichwahl gegen den AfD Kandidaten gewesen.

Ähnliche Erfahrungen werden gerade in den kommunalen Vertretungen in Zwickau, Chemnitz, Radebeul,… gemacht.

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Ein Brief an der MDR anlässlich der Einladung von Neonazis und die Antwort.

Lieber MDR – Mitteldeutscher Rundfunk,

wir müssen reden. Ganz offen und aufrichtig, so von Demokrat zu eigentlich demokratischer Institution. Es ist eigentlich ein Gewinn, dass es unabhängige Medien in Deutschland gibt. Unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Ich finde das gut, auch wenn viele an euch und der Ausrichtung zweifeln und auch ich sagen muss, dass euer Programm Geschmackssache ist. Aber über Geschmack kann man streiten.

Ich finde Kritik gehört dazu. Aber mit dem was ihr jetzt macht, geht ihr dann doch ein wenig zu weit, finde ich.

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Verfassungsschutz Sachsen – Mythos „linksextreme Bands“ oder wie man sich in Sachsen auf schwarz-blau vorbereitet.

Der Präsident des Verfassungsschutz Sachsen hatte zu einem Pressegespräch geladen. Die Merkwürdigkeiten des Inhalts, die Aussagen und Hintergründe sind für das Verstehen der Behörde lohnend. Der folgende Text stützt sich im wesentlichen auch auf kleine Anfragen des geschätzten Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann.
Inhaltlich hat der Präsident des VS Sachsen erzählt, dass die AfD zwar ein Verdachtsfall sei aber Erkenntnisse erst nach der Landtagswahl veröffentlicht werden würden. Weiterhin taucht als neuestes Beobachtungsobjekt die „linksextremistische Musikszene“ mit 11 Gruppen und einem Konzertveranstalter auf.
Das wirft Fragen auf.

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