Liebig 34 – Keine Matratze.

Die Liebigstraße 34 in Berlin wurde geräumt. Es folgt was folgen muss: Resonanaktionen deutschlandweit und die Ikonisierung des Ortes, der zur Projektionsfläche wird.

Es gibt in diesem Kontext viele Fragen, die man stellen muss, diskutieren muss und sollte. Fragen der Legalität und Legitimität. Fragen über das Verhältnis von Mittel und Zweck.

Die Inneneinrichtung gehört nicht dazu. Allerdings ist es typisch für unsere Zeit als auch für die sozialen Netzwerke, dass die notwendigen politischen Fragen durch Nebensächlichkeiten überlagert werden.

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Brennende Kräne und „linker Extremismus“, eine Scheindebatte aus Leipzig

In Leipzig ist es in der jüngeren Vergangenheit zu einer Reihe von Brandstiftungen gekommen. Getroffen wurde davon auch Baustellen. Aufregung hat auch der gezielte Angriff auf die Prokuristin eines Immobilienunternehmens verursacht. Diese wurde an ihrer Wohnung offenbar gezielt mit Faustschlägen angegriffen.

Aufgrund des Umstandes, dass ein Bekennerschreiben auf Indymedia aufgetaucht ist wird ein linker Hintergrund vermutet.

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Sozialer Wohnungsbau

Heute wurde im sächsischen Landtag über sozialen Wohnungsbau gesprochen. Eine Möglichkeit um mehr bezahlbaren Wohnraum, bezahlbar für die Einkommensschwachen, zu schaffen.

Ein CDU Abgeordneter hat sich dazu so eingelassen, dass er solange gegen sozialen Wohnungsbau kämpfen werde, wie es in Coswig oder Großenhain noch freie Wohnungen gebe. Er nahm damit auf Dresden und das Umland Bezug. Weiterlesen „Sozialer Wohnungsbau“

„Mietenwahnsinn.“

 

Spätestens seit diesem Wochenende reden viele Menschen über „Mietenwahnsinn“. Einige erregen sich bereits über das Wort, andere sehen angesichts der Forderungen nach Enteignungen gar den Sozialismus am Horizont aufziehen.

Schöner Populismus allerorten. Ein Beitrag zur Versachlichung der Debatte. Weiterlesen „„Mietenwahnsinn.““

So schön und so vorbei. Abschied Teil 2.

Ein letztes mal tauchen wir ein in die Nacht, werden die eine Welt hinter uns lassen und die andere betreten.

Sonnabendnacht, der zweite Tag des Endes. Eines Endes für das So&So, für dieses Kleinod der Leipziger Clubszene vielleicht zu vergleichen mit dem Sisyphos Berlin.
Wir haben das Ende verschoben, hinausgezögert, aufhalten konnten wir es nicht. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und da wo für uns das Paradies unserer Träume war, wird bald ein neues Viertel stehen.

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Freiräume retten – Clubkultur schützen

Pressemitteilung IG LiveKommbinat

„Übergabe der Petition zum Schutz der Clubkultur“

Leipzig. Vor 3 Wochen hatte die Interessengemeinschaft LiveKommbinat (IG LiveKomm) als Vertreter der Livemusikspieltstätten in Leipzig eine neue Petition gestartet, um Freiräume und Clubkultur in Leipzig zu schützen. In nur 3 Wochen kamen so bislang 4500 Unterschriften digital zusammen und weitere 1000 Unterschriften analog. Im Ergebnis 5500 Unterschriften, die von der Stadt fordern, dass diese sich für die Umsetzung des mittels Bürgerbeteiligung entstandenen Bebauungskonzept für den ehemaligen Freiladebahnhof Eutritzsch und damit für den Erhalt des So&So einsetzt. Weiterlesen „Freiräume retten – Clubkultur schützen“

Pressemitteilung IG Livekommbinat „Freiräume erhalten – Clubkultur schützen“

Leipzig. Am Sonnabend den 15.09.2018 beginnt ab 14 Uhr Johannisplatz die große Freiraum Demonstration, organisiert von der IG Livekommbinat. Diese zieht sich über den Augustusplatz über die Richard- Wagner Platz und Katharinenstraße zum Marktplatz, wo die Zwischenkundgebung stattfinden wird. Später endet der Zug am Leuschnerplatz mit einer Abschlusskundgebung bis 22 Uhr. Die Demo, die insbesondere von der Leipziger Clubszene ausgeht, wird mit 5 Lautsprecherwägen begleitet. Jeder dieser Wagen repräsentiert einen Club und auch ein Festival ist mit vertreten. Musikalisch wird jeder Wagen von Künstler_innen bespielt, die der jeweiligen Institution nahe stehen. Weiterlesen „Pressemitteilung IG Livekommbinat „Freiräume erhalten – Clubkultur schützen““

Scheindebatten

Ich frage mich ja besorgt, wann wir einen Weg aus den Scheindebatten finden.
Es wird suggeriert, dass Deutschlands größtes Problem die Geflüchteten sein. In der Folge dieser Annahme bekommt dieses Thema angesichts der Tatsache, dass die Zahlen von Asylsuchenden längst wieder auf dem Stand von 2014 sind, eine der Größenordnung völlig unangemessene Bedeutung. Davon profitiert genau die Partei (und nur die), die die ganze Zeit behauptet, dass Geflüchtete das Problem seien.

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Freiräume erhalten – Clubkultur schützen, Aufruf zur Demo am 15.09.

Freiräume erhalten.

Leipzig ist eine wachsende Stadt. Fast überall in Leipzig steigen die Mieten und an vielen Stellen werden neue Baufelder erschlossen, um den Bedarf nach Wohnraum zu befriedigen. Dies führt zu Effekten der Verdrängung und Verlagerung. Diejenigen, die sich die Mieten nicht mehr leisten können, verschwinden ebenso wie bestehende Nutzungen, die maßgeblich dafür gesorgt haben, dass Stadtviertel sich entwickeln können.

Das Disneyland des Unperfekten ist reif für den Abbruch. Weiterlesen „Freiräume erhalten – Clubkultur schützen, Aufruf zur Demo am 15.09.“