Ein Funken Hoffnung – 21.04., Ostritz, ein Tag in Sachsen

Es ist ein fast schon zu schöner Tag. Strahlende Sonne spannt sich über das weite Land und wird den ganzen Tag bleiben. Und mittendrin liegt Ostritz, das kleine Lausitzer Städtchen, direkt an der Grenze zu Polen. Bereits 500 n Chr. befand sich hier ein Rundling- ein slawisches Dorf. Ostritz, bezieht sich auf das altsorbische Wort Ostrožn Pfahl und bezeichnet eine mit Pallisaden umgebene Siedlung.

Und Ostritz ist schön, fast malerisch, altes Kopfsteinpflaster, zwischen alten Häusern und dem Rathaus, ganz in der Nähe die Kirche mit dem Park, der heute eine besondere Bedeutung hat. Die Luft duftet nach Frühling, der schon fast Sommer sein will, ein Hahn kräht, die Bäume knospen und blühen bisweil. Es könnte alles schön sein. Und wäre es ein anderer Tag, man würde hier in diesem so entlegenen Winkel Sachsens, bedenkenlos Urlaub machen wollen. Es hat etwas Surreales wenn man im Park der Kirche sitzt, wo die Kirche einen WiFi Hotspot eingerichtet hat, und die weite Welt trotzdem so unendlich fern scheint, und durch das Erwachen des Frühlings der Hasssound der Rechten dröhnt.

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