Tag der Gewaltlosigkeit

Gewalt beginnt mit der Sprache, beginnt mit dem Denken. Die Sprache ist der erste Schritt zur Gewalt. Worte können sein wie winzige Arsendosen, die erst langsam ihr Gift entfalten und über die Zeit vernichten.

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Die Lausitz nach der Wahl.

In den Wahlkreisen Görlitz und Bautzen gewann die AfD die Direktmandante und erreichte Zweitstimmenanteile von über 30 %. Die Lausitz hat damit mehrheitlich die AfD gewählt.

Hier schreibt Jan Hufenbach, Lausitzer, Musiker und Unternehmensberater/ Projektkoordinator, der in der Lausitz Projekte ua. zur Entwicklung des ländlichen Raumes betreut, was das bedeutet und wie es sich anfühlt.

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Die Gesellschaft der Aufregung.

Wir lassen uns ablenken. Wir erregen uns über Provokationen, springen über jedes noch so kleine Stöckchen und vergessen die wirklich wichtigen Fragen.
Eine Intervention nach der Bundestagswahl.

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Die Wut des ostdeutschen Mannes

Die Wut des ostdeutschen Mannes. Alle Tageszeitungen widmen sich heute der Frage warum ostdeutsche Männer scheinbar so wütend sind. Gemeint sind diejenigen, die die AfD gewählt haben.

Eine Entgegnung.

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Lehren und Schlussfolgerungen aus dem Wahlergebnis, erste Gedanken

Erste Überlegungen zu einer Bundestagswahl, die Deutschland nachhaltig verändern wird. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die AfD in Sachsen stärkste Partei geworden ist. Weitere Daten zur Bundestagswahl bei Infratest/ Dimap.

1) Deutschland ist ein gespaltenes Land, was die Unterschiede in den Wahlergebnissen deutlich belegen.

2) Die CDU/ CSU hat besonders dort stark verloren (Sachsen/Bayern) wo sie besonders offensiv nach Rechts geschwenkt ist.

3) Gleichzeitig hat die CDU in Sachsen damit insbesondere die AfD groß gemacht. Um es klar zu sagen: Die AfD wird nicht entzaubert, wenn man deren Themen übernimmt. Aber das hätte man bereits aus den Wahlerfolgen von Rechtspopulisten in Frankreich oder Österreich lernen können.

4) Die AfD ist nicht gewählt worden trotz der menschenfeindlichen Äußerungen des Spitzenpersonals sondern wegen dieser. Auch wenn Petry, mit dem Nichtbeitritt zur neuen Fraktion, für den ersten Ärger gesorgt hat, sollte man nicht darauf hoffen, dass sich die AfD selber zerlegt.

5) Der große Verlierer der Wahl ist die große Koalition. Der Lehrsatz, dass die große Koalition zu einer Stärkung der Ränder führt hat sich bestätigt.

6) Es wird darum gehen müssen zu verstehen warum soviele Menschen gerade in Sachsen bereit waren einer Partei ihre Stimme zu geben, die offensiv die Grundrechte in Frage stellt und die im Kern faschistisch ist. Und es wird darum gehen müssen zu versuchen ein Teil dieser Mensch für die Demokratie zurückzugewinnen. Mit Pauschalurteilen ist es nicht getan und diese sind auch nicht hilfreich.

7) Dazu gehört auch das Wahlergebnis offen und ehrlich aufzuarbeiten und mit den Wähler*innen in einen beständigen Dialog einzutreten. Die Parteien müssen sich stärker zur Gesellschaft hin öffnen und die Beteiligungsangebote sollten ausgebaut werden.

 

Wahlnachlese 2:

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Ich komme aus Sachsen.

Entschuldigung, ich komme aus Sachsen und ich schäme mich.

Die Befürchtungen sind wahr geworden. Dass es so kommen könnte, darauf haben wir immer wieder hingewiesen. Die Alarmsignale waren nicht zu übersehen: Freital, Heidenau, Clausnitz, Bautzen und auch Dresden.

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Nach uns die Sintflut- Diskussion zum Klimawandel (PM)

Zwickau. Am Montag den 11.09.2017 laden BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Zwickau zu einer Diskussionsveranstaltung rund um das Thema „Klimawandel in Sachsen“ ein. Beginn ist 19 Uhr im Büro in der inneren Schneeberger Str. 16.

Zunächst wird Jürgen Kasek, Landesvorstandssprecher BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Sachsen, anhand der Daten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie die Folgen des Klimawandels darstellen und die Bedeutung für die heimische Flora und Fauna, sowie die Veränderung unserer Lebensbedingungen erläutern. Kasek, war von 2009-2013 Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Leipzig.

Im Anschluss soll es in der von Direktkandidat Wolfgang Wetzel geleiteten Diskussion um die Frage gehen, was getan werden kann und muss.

„Der Klimawandel ist Realität. Auch in diesen Jahr ist die Vegetationsperiode insgesamt zu trocken gewesen und zu warm. Außerdem erleben wir die Zunahme von Extremwettereignissen, wie lokalen Starkregen und Stürmen. Darauf müssen wir uns einstellen. Deswegen ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung unumgänglich, wenn wir unsere Welt nicht komplett zerstören wollen.“, so Wolfang Wetzel.

Interessierte sind herzlich willkommen.