Ein letzter Text zum Ostfußball – zu RB, Ostidentität und Tradition.



Nach dem Pokalerfolg von RB Leipzig haben sich die alten Reflexe gezeigt und das auf vielen Ebenen. Auch bei mir.

Ich halte es auch weiterhin für notwendig auf die Begleiterscheinungen der Gründung von RB hinzuweisen und das Gebaren auch zu kritisieren.
Aber Geld allein schießt keine Tore und RB hat erfolgreich eine Nische besetzt, die es eben gibt.

Die Sehnsucht nach erfolgreichen, auch international geachteten, Fußball, ohne Begleiterscheinungen wie Gewalt.

Und die negativen Erlebnisse des traditionsreichen Ostfußballes wurden auch in diesen Tagen wieder deutlich. Beim Sachsenpokalendspiel der BSG Chemie, immerhin als „Rest von Leipzig“; 1964 DDR Meister, in Chemnitz gibt es viele negative Begleiterscheinungen.

Rechte Fußballhools aus Chemnitz übernehmen die Ordnerrolle und kontrollieren anreisende Fußballfans und lassen sich Ausweise zeigen. Menschen aus Leipzig werden bedroht, auf der Gegengerade kommt es zu Angriffen. Vom Verein gibt es ein wachsweiches Statement dazu. Bei den Fußballhools dabei Personen aus dem Umfeld der vorgeblich aufgelösten Gruppe Kaotic, die wiederum 2018 für die extrem rechten Krawalle in Chemnitz hauptverantwortlich war.

Gestern das Spiel der SG Dynamo aus Dresden, wo der berüchtigte K- Block so lange zündelt und Feuer ansteckt bis das Spiel kurz vor dem Abbruch steht. Erinnerungen an ein Jahr zuvor als es zu den schweren Aufstiegskrawallen in Dresden kommt werden wach. Und nein es ist natürlich nicht allein die Schuld der Anhänger*innen, dass es dazu kommt.

In der Gegenwart der traditionsreichen Vereine des Ostens regiert eher Tristesse. Viele Vereine zwischendurch groß gestartet, insolvent gewesen und zwangsaufgelöst und in den unteren Spielklassen neu gegründet – wie LOK Leipzig, immerhin in Gestalt des Vorgängers VfB Leipzig 1903 erster deutscher Meister. BSG Chemie Leipzig, 1964 als Rest von Leipzig DDR – Meister gewesen, ebenfalls in der untersten Liga neu gegründet. Beide jetzt Liga 4. Ebenso wie der BFC Dynamo Berlin, Mielkes Lieblingsclub mit 10 geschobenen Meisterschaften in Folge, Chemnitz. Erfurt, Rot- Weiß ganz aufgelöst. Und so weiter.

In der ersten Liga gibt es anderthalb Ostvereine. Traditionsreich ist da nur der 1. FC Union Berlin und ja, nun ja, das abfällig genannte Konstrukt RB.

Mit dem Abstieg von Aue und Dresden aus der zweiten Liga, gibt es nächste Saison in Liga 2 nur noch den 1.FC Magdeburg und die Kogge aus Rostock zu DDR Zeiten zwangsverpflanzt aus Lauter an die Küste.

Und in Liga 3. nächste Saison immerhin Halle, Sachsenring Zwickau, Dynamo, Aue und möglicherweise der BFC aus Berlin. Die kleine Ostklasse halt.

Aber Spitzenfußball, auch international, ohne Gewalt gibt es außer bei RB in Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen eben nicht.

Und es mag schon so sein, dass dieses Gefühl, wie es die LVZ schreibt, dazu zu gehören und bei den Großen mitzumischen auch wenn man von allen Seiten mit Häme überzogen wird, eine Rolle spielt.

Fakt ist, dass RB eine Lücke besetzt hat und es eine Sehnsucht nach erfolgreichen Fußball auch im Osten der Republik gab und gibt. Das kann man nicht wegdiskutieren. Bei aller notwendigen Kritik.

Andere Vereine wie Dynamo, wie der VfB wie Energie Cottbus oder auch Rostock, zwischendurch alle mal erstklassig gewesen hatten es auch in der Hand und haben es auch durch massives Missmanagement nicht geschafft, waren zwischendurch Pleite und stiegen ab. Viele Fanszenen haben zudem lange Zeit auch ein rechtes Gewaltproblem gehabt oder haben es noch.

Man muss Fußball nicht mögen. Man muss RB nicht mögen und kann es kritisieren aber die Zusammenhänge sollte man doch bei aller Kritik verstehen.

Man sagt immer: man sucht sich einen Verein nicht aus. Der Verein wird einem gegeben.

Als ich in Leipzig aufwuchs, der traditionsreichsten Fußballstadt, mit dem Stadion der 100.000, oder dem Bruno Plache Stadion, wo einst das längste Meisterschaftsspiel aller Zeiten zwischen Hamburg und Nürnberg stattfand (1922) und der DFB gegründet wurde, gab es damals den Club aka VFB Leipzig oder Chemie, den „Rest von Leipzig“, in der zweigeteilten Stadt. Da wo Fußball, so wenig mit Ironie zu tun hat, wie sonst nirgends, wie die Fachzeitschrift 11 Freunde, 2009 über das Derby schrieb. Zu DDR Zeiten wurden Spieler zum 1.FC Lok delegiert und der Rest spielte eben bei Chemie. Lok schaffte es 1987 immerhin zum Endspiel nach Athen im Landespokal der Pokalsieger gegen Ajax Amsterdam mit dem damals 19-jährigen Frank Verlaat und wurde trotzdem nie Meister. Chemie schon. Entweder man war Lok oder Chemie und man hasste sich inbrünstig.

Und ich war jung und wurde, als linker Verteidiger (wirklich wahr) in meinem Verein (SG Olympia Leipzig) mit dem VfB Leipzig inzwischen LOK sozialisiert.

Ich war links und Gruftie und trotzdem, Mitte, Ende der 90er Jahre VfB Fan, trotz der zum Teil extrem rechten Kurve. Und ich blieb es, auch wenn inzwischen der Abstand deutlich größer ist und ich aus Gründen nicht mehr ins Stadion gehe.

Nachdem der Rote Stern Leipzig 2009 in Brandis von Neonazi überfallen wurde, wurde ich beim Stern Mitglied und bin es noch.

Ich bin mit dem Niedergang des Ostfußballs aufgewachsen. Ich kann mich davon nicht lösen.

Und vielleicht ist es auch deswegen so, dass ich eher geneigt bin RB zu kritisieren.

Für die Fans kann ich mich trotzdem freuen. Die Sehnsucht nach erfolgreichen Fußball hatte ich auch, hab sie noch. Und wenn es stimmt, dass man sich einen Verein nicht aussucht sondern ein Verein einem gegeben wird, dann ist es halt so.

Glückwunsch daher an die Fans von RB. Glückwunsch zum Pokal. Bei aller notwendigen Kritik.

Ein Tag im Oktober- am 24.10.2009 wurde der Rote Stern angegriffen

Heute vor 10 Jahren spielte der Roter Stern Leipzig in Brandis. Das Spiel wurde nach wenigen Minuten abgebrochen, als mehr als 50 zum Teil vermummte Neonazis das Spielfeld mit Eisenstangen und Pflastersteinen stürmten und Spieler und Fans des RSL angriffen. Mehrere Personen wurden schwer verletzt.

Trotz Warnungen im Vorfeld war die Polizei nur mit 2 Streifenpolizisten vor Ort, die nicht in der Lage waren, den Angriff zu verhindern.

Es ist wichtig immer wieder daran zu erinnern und zu mahnen.
Im Nachgang des Spiels des Rotern Leipzig in Wurzen in diesem Jahr wurde das NDK in Wurzen angegriffen.

Immer noch ist der Rote Stern für den ganzen rechten Rand ein Dorn im Auge. Immer noch sind bei Spielen in der Provinz dutzende Polizeibeamte vor Ort.

Der folgende Beitrag ist meine Erinnerung an diesen Tag, veröffentlicht im Fachorgan KIezkicker anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums. Zu beziehen bei den Heimspielen oder No Borders.

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Chemnitzer FC – Nazis, Fußball, Ostdeutschland.

Am letzten Wochenende kam es im Rahmen eines Spiels in der 4.Liga zu einem Eklat. Im Stadion des Chemnitzer FC wurde einem organisierten Neonazi und Hooligan gedacht. Die Wellen der Erregung schlugen bundesweit hoch.

Zeit für ein kleines Update. Weiterlesen „Chemnitzer FC – Nazis, Fußball, Ostdeutschland.“

Neonazismus in Chemnitz und der Fußball

Die Fakten:
Bei einem Spiel der Regionalliga Nordost zwischen dem Chemnitzer FC und Altglienicke am Wochenende gab es eine Schweigeminute für einen toten „Fan“. Dazu wurde von Seiten der Fankurve Pyrotechnik eingesetzt und die Kurve erschien in schwarz. Nach einem Torjubel liess sich der Torschützer von einem Offiziellen ein T-Shirt übergeben, welches er hochhielt. Auf dem Shirt stand: „support your local hools“. Teile der Fanszene hatten das Shirt verkauft um Spenden für den Verstorbenen zu sammeln. Ein Jugendtrainer des Chemnitzer FC bezeichnete den Verstorbenen als „Leitfigur“. Auch die Fanbeauftragte des Vereins und SPD Stadträtin kondolierte und sprach von einem stets „fairen“ und „unpolitischen“ Umgang. Weiterlesen „Neonazismus in Chemnitz und der Fußball“

Fehler, in eigener Sachen oder Probleme mit RB Leipzig ist unpolitisch um jeden Preis.

Das ich sicher nicht der größte RB Leipzig Fan auf Erden bin ist hinreichend bekannt. Ich stehe dem Verein aus verschiedenen Gründen mit einer gewissen Distanz gegenüber und nicht nur deswegen weil ich ursprünglich LOK Leipzig Fan war und dem Verein nach wie vor wohlwollend gegenüberstehe, auch wenn ich inzwischen Vereinsmitglied des Roten Stern Leipzig bin sondern auch aufgrund der Marketingidee des Vereins.
Am Wochenende liessen mehrere Nachrichten mich aufhorchen.

Zum einen, dass der Verein nach einer Studie, zitiert im kreuzer – Das Leipzig Magazin, der Bundesligaverein mit den meisten rechten Fans sei und zum anderen die Aussage, dass der Verein sich nicht vor jeden Karren spannen lasse wolle, wie der Trainer äußerte und damit die Ablehnung begründete warum der Verein keine Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen werde, wie dies etwa bei Wolfsburg der Fall ist.
Der Verein hält einen klaren keine Politik im Stadion Kurs. Dies bewog mich zu folgenden Tweet:

„Das der Trainer von @DieRotenBullen keine Spielführerbinde in Regenbogenfarben will, weil man sich nicht vor jeden Karren spannen lassen will, zeigt das der Verein zunehmend ein rechtes Problem hat. #RBLeipzig #nonazis“

Es folgte was folgen musste: ein Shitstorm. Auf der Seite von anomynous.ru wurde ich als Ökofaschist verunglimpft, der alle Fans als Nazis bezeichnet hätte. Die Seite wurde vielfach geteilt. Eine Einordnung erfolgte nicht.

Der Rotebrauseblogger notierte dazu: „Die Reaktionen unter seinem Ursprungstweet verwiesen aber in ihrer teilweisen Hässlichkeit und Aggressivität auch auf ganz grundlegende Probleme in Sachen Toleranz- und Argumentationskultur.“

Auch auf Facebook teilten mehrere Seiten dankbar den Tweet um aggressiv Stimmung zu machen. Angefangen bei der rechtsextremen Seite „Thügida/Wir lieben Sachsen“, die auch an den Aufmärschen in Chemnitz und Köthen beteiligt war, bis hin zum Zwickauer AfD Politiker Przybylla.

An dem social media Shitstorm beteiligte sich neben ausdrücklich rechtsextremen Seiten auch der Leipziger CDU Politiker Ansbert Maciejewski, immerhin Fraktionsgeschäftsführer. Unter seinem diesbezüglichen Post waren auch mehrere ausdrückliche Beleidigungen, wie die das ich etwa ein „Dummbrot“ sei. Eine Reaktion erfolgte darauf nicht, außer dass Maciejewski eine Beleidigungen von Broten sah. Eine seltsame Entgleisung eines Lokalpolitikers einer demokratischen Partei, die aber stellvertretend für die Verrohung der Sitten ist.

Man kann sich über den Ausgangstweet, der mitnichten irgendjemanden zu Nazis erklärte, aufregen und das ganze kritisieren. Beleidigungen sind keine Form der Auseinandersetzungen.

Dass ich den Tweet später relativierte,

Zur Klarstellung: meine Kritik an war überzogen und undifferenziert. Ich finde die Aussage, dass der Verein um jeden Preis unpolitisch sein will problematisch. Deswegen ist der Verein aber noch nicht Rechts.

mich entschuldigte und deutlich machte, dass ich die Haltung des Vereins unpolitisch um jeden Preis sein zu wollen kritisch finde, der Verein deswegen aber noch nicht rechts ist, wurde von den meisten nicht mehr zur Kenntnis genommen. Die Bestätigung der eigenen Annahme und der Applaus des Mobs, schienen auszureichen. Oder anders gesagt: Fakten interessieren micht nicht, ich hab mir mein Bild schon gemacht.

In einer Zeit, wo wir auf der Straße das offene in Frage stellen der gesellschaftlichen Grundwerte der Demokratie erleben, reicht es eben nicht aus zu sagen, dass man mit Politik nichts zu tun haben wolle. Gerade Sportvereine haben eine gesellschaftliche Verantwortung und das allgemeine Eintreten für die Grundwerte der Demokratie ist das Minimum, dass man jedem Verein abverlangen kann. Etliche Bundesligavereine wie Dortmund, Bremen, Frankfurt, Wolfsburg zeigen dabei immer wieder klare Kante für Demokratie.
Gerade sächsische Vereine stehen dabei unter besonderer Beobachtung. Und gerade vom einzigen ostdeutschen Bundesligaklub, sofern man es so sehen will, kann man in diesen Zeiten eine positive Vorbildwirkung erwarten. Leipziger Vereine wie LOK Leipzig, die BSG Chemie sind dort wesentlich weiter.

Abermals der Rotebrauseblogger: „Erst vor diesem Hintergrund wird die ‚keine Politik im Stadion‘-Linie von Ralf Rangnick problematisch. Weil ihr die alltägliche Entsprechung fehlt, in der Stadt wahrnehmbar für eine weltoffene, partizipative Idee zu stehen. Dann nimmt man aber auch in Kauf, dass einem nicht unwesentlich auch Menschen für ’no politics‘ zujubeln, die froh sind, überhaupt nicht mit Themen wie Rassismus, Homophobie, Antisemitismus in Kontakt kommen zu müssen, weil sie sich davon generell belästigt fühlen.

Ohne davon auszugehen, dass die gesellschaftliche Verankerung eines Vereins ein Allheilmittel zur Lösung der Probleme der Welt wäre und auch trotz Wissen, dass ein Verein seine verbindende Funktion schlicht auch über den Kick selbst bezieht, bleibt halt eine Vernetzung mit Stadtgesellschaft und eine Sichtbarkeit in dieser als Zeichen für die nachhaltige Positionen eines Vereins wichtig (auch im Sinne einer Grenzziehung Richtung eigene Fans). Die Parole ‚Politik hat im Stadion nichts zu suchen‘ mag das Bedürfnis nach Konfliktfreiheit befriedigen, ist aber in ihrer Signalwirkung (mal jenseits einer rigideren Spieltagspraxis) weiterhin wenig hilfreich.“

Was bleibt ist ein Verein, der lieber unpolitisch sein sill als sich klar für die Grundwerte der Demokratie auch im Stadion auszusprechen und etliche rechte, für die mein undifferenzierter Tweet anlass war um erneut Stimmung gegen „Ökofaschisten“ zu machen. Damit wird deutlich die gesellschaftliche Stimmung macht auch vor dem Stadiontor nicht halt.

Ich halte es daher mit den Schwabenballisten, die fordern, dass der Verein an der Seite derjenigen stehe, die sich für die demokratischen Grundwerte einsetzen

Über die Debatte #Özil

Ja, die Diskussion um den Nationalspieler Özil kann man führen aber diese Diskussion zeigt vor allen Dingen eins, die Spaltung der Gesellschaft lässt sich nicht mehr durch Fußball verdecken.

Es gibt an dieser Stelle keine richtige Seite und es überrascht, wer und in welcher Tonalität sich dazu äußert. Es zeigt, dass der Fußball immer schon politisch war und in Zeiten der Krise die Brüche offen zu Tage treten, die sonst durch den Erfolg gekittet werden. Weiterlesen „Über die Debatte #Özil“

Eines langen Tages, Reise in die Provinz… oder ein normales Fußballspiel in Sachsen.

Der Rote Stern Leipzig traf am 15.10.2017 auf den TSV Schildau. Siebte Liga Sachsen. Ein nicht ganz normales Fußballspiel aber vielleicht deswegen doch alltäglich, zumindest hier in Sachsen.

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Sonntag, Sommer, Sonne RSL99

Sonntag, Sommer, Sonne und neben dieser Alliteration auch ein Fußballspiel. Kein ganz normales, siehe den hier stehenden Blogbeitrag.
Jedenfalls war Borna bei Roter Stern Leipzig zu Gast, Und neben knapp 600 Zuschauern in der siebten Liga und einem eigens abgetrennten Gästebereich mit 8 Bornaer Fans, die von 15 Ordnern bewacht wurden gab es auch ein ansehnliches Fußballspiel und gleichzeitig den CSD Aktionstag, um deutlich zu machen, dass Homophobie wirklich gar nicht geht. Dazu gab es dann auch passende Infostände. Weiterlesen „Sonntag, Sommer, Sonne RSL99“

(K)ein normales Fußballspiel in Sachsen: Roter Stern Leipzig gegen Borna, 27.08.17

Zu einem anderen Thema, einer Geschichte, die man immer wieder erzählen muss. Am 11.01.2016 überfielen mehr als 250 neonazistische Hooligans während einer Veranstaltung des LEGIDA eV den Leipziger Stadtteil Connewitz und zerstörten Läden, griffen Menschen an und zogen eine Spur der Verwüstung hinter sich her.

Weiterlesen „(K)ein normales Fußballspiel in Sachsen: Roter Stern Leipzig gegen Borna, 27.08.17“