Klassischer Verantwortlichkeitsmove am Beispiel von Fynn Kliemann erläutert.



Hintergrund: Kliemann ist Influencer, der sich besonders nachhaltig geben wollte und in der Coronakrise „fair produzierte“ Masken veteilen wollte.
Herauskam: die angeblich fair produzierten Masken aus Europa wurden in China gefertigt und waren fehlerhaft und die Firma hat damit richtig Kasse gemacht.

Stufe 0: Abtauchen.
Keine Angaben und Aussagen zu nichts.

Stufe 1: Verantwortlichkeit abstreiten.
Man hat von nichts Kenntnis. Sollen, die anderen mir doch mal irgendwas beweisen.

Stufe 2: Taktisches Verhältnis zur Wahrheit.
Nachdem Beweise vorgelegt werden und sich eine Verantwortung nicht mehr abstreiten lässt: nur einräumen was bewiesen werden kann und Vorsatz abstreiten (man sei selber betrogen worden und habe es nicht genau gewußt). Man nennt das taktisches Verhältnis zur Wahrheit.

Stufe 3: Reue zeigen.
Einräumen, was nicht abzustreiten ist und so tun als würde man es bedauern und Besserung geloben.

Stufe 4: Schuldumkehr- Ich das Opfer.
Weil die Kritik nicht abreißt, sich selber zum Opfer stilisieren. Irgendeine Bubble/ Gruppe der Hexenjagd beschuldigen, denen es nur darum geht, dass mensch zerstört werden soll. Schuldumkehr. Man selber habe doch Fehler gemacht, Reue gezeigt und soll trotzdem vernichtet werden. Wie ungerecht kann die Welt sein.

Stufe 5: Telegram
Weil man immer noch zu Unrecht geächtet wird eigene Telegramgruppe eröffnen und seine spezielle Sicht der Dinge mit der trauen Fanbase teilen, denen Fakten genauso egal sind, wie einem selbst.

Stufe 6: Outlaw.
Von der Gesellschaft geächtet, von den Fans gegen jede berechtigte Kritik verteidigt, will das Outlaw Image gepflegt werden um trotzdem noch von den Fans Geld zu holen. Man muss ja von irgendwas leben.

Tausendmal erlebt. Immer wieder toxisch. Dieses Schema lässt sich auf alle Bereiche übertragen und wird auch gern in der Politik angewandt. Nicht zur Nachahmung empfohlen.

Zu Fehlern stehen, Verantwortung übernehmen.

Gleiche Standards? Cat Calling, Erregung öffentlichen Ärgernisses und Co



Es ist Sommer. Es ist warm und das Thema ist vielleicht gar nicht so wichtig und vielleicht aber doch.

Die Menschen drängt es danach im Sommer möglichst wenig zu tragen, was aus Gründen der Temperatur durchaus Sinn macht. Allerdings wird dies dann doch unterschiedlich beurteilt.

Während nackte Männeroberkörper akzeptiert sind und es scheinbar normal ist, dass Männer, wenn ihnen zu warm ist, ihren Oberkörper zeigen können, gilt dies bei Frauen als Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Nackte Frauenoberkörper in der Öffentlichkeit sind eine Ordnungswidrigkeit. Klingt komisch ist aber so. Und in vielen Badeanstalten gelten dann in der Badeordnung entsprechende Regelungen. Die Frau hat sich zu verhüllen.

Man möge mir als weißen Cis- Mann, bitte die Gründe für diese Differenzierung darlegen.

Die Debatte bekam Bewegung nachdem in einem Berliner Schwimmbad eine als weiblich gelesene Person sich oben ohne sonnte und in Folge des Schwimmbades verwiesen wurde.

In mehreren deutschen Städten gibt es inzwischen Initiativen, die darauf abzielen dies zu ändern. Die Taz hatte darüber berichtet, ich hatte den Taz Artikel auf Twitter geteilt und es folgten Kommentare.

Und zwar durch die Bank von Männern, mit teils harsch ablehnenden bis hin zu misogynen Kommentaren.

Entweder alle Menschen sind dem Grunde nach gleich und es gelten die gleichen Regelungen, Art. 3 GG legt das nahe, oder nicht. Der weibliche Körper wird deutlich stärker sexualisiert und damit zum Objekt männlicher Begierde gemacht und dieser Umstand besteht fort.

In der achso aufgeklärten Gesellschaft, in der die Vergewaltigung in einer Ehe gerade einmal seit 25 Jahren strafbar ist, gelten nach wie vor unterschiedliche Maßstäbe. Das ist ein Fakt.

Vor einem Jahr hatte ich mit einer Initiative gesprochen, die berichtet hatte, dass es auch an den Badeseen in Leipzig immer wieder zu übergriffigen Verhalten von Männern gegenüber Frauen kommt.

Angefangen bei Sprüchen (Cat-Calling) bis dahin, dass Mann sich demonstrativ, obwohl ausreichend Platz ist, sein Handtuch direkt neben eine Frau legt und weiteres.

Wir hatten überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, eine Strandabschnitt zu schaffen als Schutzraum, also dort wo Cis- Männer keinen Zutritt haben.

Aber das greift zu kurz. Es geht nicht darum besondere Schutzräume zu schaffen sondern sexistisches Verhalten konsequent zu beenden und dem entgegen zu treten.

Diese Gesellschaft möchte gern aufgeklärt sein. Sie ist es bei weitem nicht. Es ist immer noch eine patriarchale Gesellschaft, mit unterschiedlichen Maßstäben und Standards. Es ist immer noch eine Gesellschaft, in der Frauen ungleich behandelt werden, weniger verdienen, stärker sexualisiert werden und weiteres.

Und weil Sommer ist und viele Menschen aufgrund der Temperaturen wenig tragen, sollte man genau daran erinnen und auch als Mann konsequent sexistischen Verhalten wie dummen Sprüchen, übergriffen Verhalten entgegentreten.

Ich für meinen Teil finde, dass wenn Männer oben ohne in ein Schwimmbad gehen dürfen sollten die andere Personen auch dürfen.

Ich finde, dass es ausreichend Grund gibt, sexistischem und diskriminierenden Verhalten entgegen zu treten.

Dies führt im Ernstfall auch dazu, dass wenn ich Nachts unterwegs bin und mir auf der Straße eine einzelne Frau entgegenkommt, ich ggf. die Straßenseite wechsele um offensiv deutlich zu machen, dass ich keine Gefahr oder Bedrohung darstelle.

Auch das mag komisch klingen. Für viele Frauen ist es aber Realität, dass sofern sie Nachts alleine unterwegs sind entgegenkommende Männer als potentielle Bedrohung wahrnehmen. Auch über diesen Umstand sollte und darf man sich Gedanken machen.

Ein letzter Text zum Ostfußball – zu RB, Ostidentität und Tradition.



Nach dem Pokalerfolg von RB Leipzig haben sich die alten Reflexe gezeigt und das auf vielen Ebenen. Auch bei mir.

Ich halte es auch weiterhin für notwendig auf die Begleiterscheinungen der Gründung von RB hinzuweisen und das Gebaren auch zu kritisieren.
Aber Geld allein schießt keine Tore und RB hat erfolgreich eine Nische besetzt, die es eben gibt.

Die Sehnsucht nach erfolgreichen, auch international geachteten, Fußball, ohne Begleiterscheinungen wie Gewalt.

Und die negativen Erlebnisse des traditionsreichen Ostfußballes wurden auch in diesen Tagen wieder deutlich. Beim Sachsenpokalendspiel der BSG Chemie, immerhin als „Rest von Leipzig“; 1964 DDR Meister, in Chemnitz gibt es viele negative Begleiterscheinungen.

Rechte Fußballhools aus Chemnitz übernehmen die Ordnerrolle und kontrollieren anreisende Fußballfans und lassen sich Ausweise zeigen. Menschen aus Leipzig werden bedroht, auf der Gegengerade kommt es zu Angriffen. Vom Verein gibt es ein wachsweiches Statement dazu. Bei den Fußballhools dabei Personen aus dem Umfeld der vorgeblich aufgelösten Gruppe Kaotic, die wiederum 2018 für die extrem rechten Krawalle in Chemnitz hauptverantwortlich war.

Gestern das Spiel der SG Dynamo aus Dresden, wo der berüchtigte K- Block so lange zündelt und Feuer ansteckt bis das Spiel kurz vor dem Abbruch steht. Erinnerungen an ein Jahr zuvor als es zu den schweren Aufstiegskrawallen in Dresden kommt werden wach. Und nein es ist natürlich nicht allein die Schuld der Anhänger*innen, dass es dazu kommt.

In der Gegenwart der traditionsreichen Vereine des Ostens regiert eher Tristesse. Viele Vereine zwischendurch groß gestartet, insolvent gewesen und zwangsaufgelöst und in den unteren Spielklassen neu gegründet – wie LOK Leipzig, immerhin in Gestalt des Vorgängers VfB Leipzig 1903 erster deutscher Meister. BSG Chemie Leipzig, 1964 als Rest von Leipzig DDR – Meister gewesen, ebenfalls in der untersten Liga neu gegründet. Beide jetzt Liga 4. Ebenso wie der BFC Dynamo Berlin, Mielkes Lieblingsclub mit 10 geschobenen Meisterschaften in Folge, Chemnitz. Erfurt, Rot- Weiß ganz aufgelöst. Und so weiter.

In der ersten Liga gibt es anderthalb Ostvereine. Traditionsreich ist da nur der 1. FC Union Berlin und ja, nun ja, das abfällig genannte Konstrukt RB.

Mit dem Abstieg von Aue und Dresden aus der zweiten Liga, gibt es nächste Saison in Liga 2 nur noch den 1.FC Magdeburg und die Kogge aus Rostock zu DDR Zeiten zwangsverpflanzt aus Lauter an die Küste.

Und in Liga 3. nächste Saison immerhin Halle, Sachsenring Zwickau, Dynamo, Aue und möglicherweise der BFC aus Berlin. Die kleine Ostklasse halt.

Aber Spitzenfußball, auch international, ohne Gewalt gibt es außer bei RB in Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen eben nicht.

Und es mag schon so sein, dass dieses Gefühl, wie es die LVZ schreibt, dazu zu gehören und bei den Großen mitzumischen auch wenn man von allen Seiten mit Häme überzogen wird, eine Rolle spielt.

Fakt ist, dass RB eine Lücke besetzt hat und es eine Sehnsucht nach erfolgreichen Fußball auch im Osten der Republik gab und gibt. Das kann man nicht wegdiskutieren. Bei aller notwendigen Kritik.

Andere Vereine wie Dynamo, wie der VfB wie Energie Cottbus oder auch Rostock, zwischendurch alle mal erstklassig gewesen hatten es auch in der Hand und haben es auch durch massives Missmanagement nicht geschafft, waren zwischendurch Pleite und stiegen ab. Viele Fanszenen haben zudem lange Zeit auch ein rechtes Gewaltproblem gehabt oder haben es noch.

Man muss Fußball nicht mögen. Man muss RB nicht mögen und kann es kritisieren aber die Zusammenhänge sollte man doch bei aller Kritik verstehen.

Man sagt immer: man sucht sich einen Verein nicht aus. Der Verein wird einem gegeben.

Als ich in Leipzig aufwuchs, der traditionsreichsten Fußballstadt, mit dem Stadion der 100.000, oder dem Bruno Plache Stadion, wo einst das längste Meisterschaftsspiel aller Zeiten zwischen Hamburg und Nürnberg stattfand (1922) und der DFB gegründet wurde, gab es damals den Club aka VFB Leipzig oder Chemie, den „Rest von Leipzig“, in der zweigeteilten Stadt. Da wo Fußball, so wenig mit Ironie zu tun hat, wie sonst nirgends, wie die Fachzeitschrift 11 Freunde, 2009 über das Derby schrieb. Zu DDR Zeiten wurden Spieler zum 1.FC Lok delegiert und der Rest spielte eben bei Chemie. Lok schaffte es 1987 immerhin zum Endspiel nach Athen im Landespokal der Pokalsieger gegen Ajax Amsterdam mit dem damals 19-jährigen Frank Verlaat und wurde trotzdem nie Meister. Chemie schon. Entweder man war Lok oder Chemie und man hasste sich inbrünstig.

Und ich war jung und wurde, als linker Verteidiger (wirklich wahr) in meinem Verein (SG Olympia Leipzig) mit dem VfB Leipzig inzwischen LOK sozialisiert.

Ich war links und Gruftie und trotzdem, Mitte, Ende der 90er Jahre VfB Fan, trotz der zum Teil extrem rechten Kurve. Und ich blieb es, auch wenn inzwischen der Abstand deutlich größer ist und ich aus Gründen nicht mehr ins Stadion gehe.

Nachdem der Rote Stern Leipzig 2009 in Brandis von Neonazi überfallen wurde, wurde ich beim Stern Mitglied und bin es noch.

Ich bin mit dem Niedergang des Ostfußballs aufgewachsen. Ich kann mich davon nicht lösen.

Und vielleicht ist es auch deswegen so, dass ich eher geneigt bin RB zu kritisieren.

Für die Fans kann ich mich trotzdem freuen. Die Sehnsucht nach erfolgreichen Fußball hatte ich auch, hab sie noch. Und wenn es stimmt, dass man sich einen Verein nicht aussucht sondern ein Verein einem gegeben wird, dann ist es halt so.

Glückwunsch daher an die Fans von RB. Glückwunsch zum Pokal. Bei aller notwendigen Kritik.

Familienfreundlichkeit in der Politik.



Innerhalb von 2 Jahren hört die 2 Stadträtin im Leipziger Stadtrat auf und gibt das Mandat zurück. Zunächst hatte sich Franziska Rudolph zurückgezogen, nun mehr hat Sophia Kraft die Konsequenzen gezogen.

Und ja es stimmt, die Übernahme eines kommunalen Mandats ist nicht familienfreundlich, jedenfalls dann wenn man kleine Kinder hat.

Die Ausgangsvoraussetzung ist, dass die Stadtratstätigkeit ein Ehrenamt ist. Es gibt zwar eine Aufwandsentschädigung, die allerdings kein Einkommen ist.

In der Regel bedeutet dies die Teilnahme an 2-4 Ausschusssitzungen die Woche, die nach der regulären Arbeit ab 16.30 Uhr stattfinden und je nach Ausschuss in Leipzig zwischen 1 h – 4h dauern können.

Dazu kommt eine Ratssitzung im Monat, die regulär am Mittwoch zwischen 14 -21 Uhr stattfindet und zuletzt regelmäßig auf zwei Tage ausgeweitet wurde, was bedeutet dass am Donnerstag ab 16 Uhr bis maximal 21 h die Verlängerung erfolgt.

Meistens sind Stadträt*innen auch noch in Zweckverbänden oder Aufsichtsratstssitzungen vertreten, sollen im Wahlkreis präsent sein und nehmen im Fachgebiet an weiteren Veranstaltungen teil. Parteiarbeit sollte nicht vergessen werden. Man soll kommunizieren in den Wahlkreis und in die Partei und zu Interessenverbänden und Vertreter*innen.

Selbst defensiv gerechnet kommt man im Minimum auf 20 h zusätzliche Arbeit pro Woche.

Mit einem normalen Fulltimejob und Familie kaum zu vereinbaren. Ja, natürlich entscheidet man sich dafür aber die Bedingungen sollten auch so sein, dass sich jeder mensch dafür entscheiden kann und nicht bestimmte Personengruppen von Anfang an ausgeklammert werden.

Der Gemeinderat soll ein repräsentatives Gremium sein und nicht nur denjenigen vorbehalten, die es sich leisten können weil sie ohnehin schon in der Politik beschäftigt sind (Büroleiter, Mitarbeiter, etc.) oder die es sich aufgrund der Zeit leisten können. Dann allerdings müssten die Ausgangsvoraussetzungen auch so geschaffen werden, dass es funktioniert.

Theoretisch hätte ich gestern ab 18 Uhr und ab 20 Uhr 2 Ausschusssitzungen gehabt. Dazu kommt Mittwoch und Donnerstag die Ratssitzungen und am Wochenende Termine im Wahlkreis. Ergo müsste ich für meine 8 jährige Tochter an 3 von 5 Abenden in der Woche eine Kinderbetreuung organisieren.

Wer Partner*in hat kann dies ggf. darüber abfangen aber die Frage ist, wie lange eigentlich eine Beziehung trägt, in der die Lasten sehr ungleich verteilt sind und wenig gemeinsame Zeit bleibt? Und ist das die Lösung, dass wir als Gesellschaft wirklich erwarten, dass wer sich für Politik entscheidet in der Folge gegen Familie und/ oder Kind entscheiden muss?

Ist das wirklich die Idee?

Ja, auch dafür kann man sich entscheiden aber können wir nicht die Ausgangsvoraussetzungen so schaffen, dass man sich im Ergebnis nicht zwischen Familie und ehrenamtlichen politischen Engagement entscheiden muss?

Zuletzt hatten wir auf Bundesebene immer wieder auch diese Diskussionen. Argwöhnig wird bei Berufspolitiker*innen darauf geachtet wo sie wie ihre Zeit einsetzen. Eine dauerhafte Verfügbarkeit wird vorausgesetzt. Fehler werden gnadenlos bestraft.

Ich kann meine Termine halbwegs abdecken, indem ich sehr viel Unterstützung aus meiner Familie bekomme und die Oma sich sehr oft auch um meine Tochter kümmert. Hätte ich diese Voraussetzung nicht, würde ich das Amt nicht ausüben können.

Daneben noch eine irgendwie geartete Beziehung zu führen, ist ohnehin nahezu ausgeschlossen, jedenfalls dann wenn man die Vorstellung hat, sich mehr als 1- 2 mal die Woche zu sehen. Das sollte nicht die Zukunft sein.

Also wird man grundlegend nachdenken müssen, wie man es anders und besser gestalten kann. Damit das Versprechen einer politischen Teilhabe für jeden Menschen einzulösen ist, ohne das darunter Familie und Kinder leiden müssen.

Morgen werden wir im Stadtrat auch über dieses Thema diskutieren und es geht nicht allein um ein mehr an Geld um sich ggf. zusätzlich Kinderbetreuung einkaufen zu können, es muss darum gehen grundsätzlich nachzudenken, wie Politik, Arbeit und Familie besser zusammen passen. Alles andere ist nur systemerhaltend für ein System, dass derzeit nicht kinderfreundlich ist.

Holzberg retten – Biotop und Kletterberg erhalten

Ganz in der Nähe von Leipzig liegen das Klettergebiet der Hohburger Berge, des Spielbergs und des Holzbergs. Letzterer droht zerstört zu werden.

Es handelt sich um ein ehemaligen Steinbruch, in der Kette der sogenannten Hohburger Berge, die ebenso wie der sog. Spielberg, Teil des sächsischen Vulkanitbeckens sind und östlich von Eilenburg bei Wurzen liegen.

Nach dem Ende des Steinbruchs entstanden so mehrere in der Sportkletterszene beliebte Kletterziele, deren Routen ua im „Rotgelben Felsenland“ festgehalten sind.

Der Holzberg entwickelte sich daneben zum einem äußerst artenreichen Biotop. Auf der Sohle des Berges gibt es etwa ein 3 ha großes Flachwasserbiotop.
7 versch. Biotoptypen weist der Berg auf. 47 Vogelarten, 10 Fledermausarten, 5 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und 27 Tagfalterarten wurden hier im Rahmen einer 8 monatigen wissenschaftlichen Untersuchung durch den BUND Sachsen nachgewiesen.

Das Gelände wurde mit Segen des Landrats an die Firma Kafril verkauft für 400.000 €. Diese wiederum plant den Holzberg mit Bauschutt verfüllen zu lassen und damit endgültig zu zerstören.
Bereits im Wahlkampf war der jetzige Umweltminister Wolfram Günther vor Ort und machte sich für den Erhalt stark.

Das Umweltministerium in Dresden setzte sich aktiv für den Erhalt ein und stellte etwa dem Deutschen Alpenverein Mittel zur Verfügung, damit dieser den Berg ankaufen und so erhalten kann. Obwohl Kafril ein sehr gutes Angebot gemacht wurde und es nach einer Lösung aussah, hat Kafril inzwischen die Gespräche abgebrochen und setzt auf Eskalation.

Das Gelände wurde inzwischen für Kletterer und Umweltschützer gesperrt. Man will an dem irrsinnigen Plan der Zerstörung festhalten. Dabei durfte auch die Nähe zur CDU eine Rolle spielen, die eine großzügige 5 stellige Spende erhalten hat.

Im Hintergrund versucht das Umweltministerium weiterhin Ersatzstandorte zu finden um Kafril von seinem Plan abzubringen. Doch auch dazu braucht es gesellschaftlichen Druck und Öffentlichkeit für das Thema. Machen wir gemeinsam als Kletterer, Umweltfreunde und Naturschützer deutlich, dass Kafril nicht akzeptiert ist. Es braucht Druck und Öffentlichkeit.

Gemeinsam für den Erhalt eines bedeutenden Biotops und eines Mekkas der Kletterszene gegen die Zerstörung.

Unterstützt die Petition https://www.openpetition.de/petition/online/holzberg-biotop-rettung-jetzt

Alles Gute zum Earth Day in #Leipzig

Zum Earth Day, der eingeführt wurde um die Wertschätzung der natürlichen Lebensgrundlagen zu stärken und über den Konsum nachzudenken, kleinere Anmerkungen zur Rolle der Natur und Umwelt am Beispiel Leipzig.

Grundlage dafür sind mehrere Anfragen meiner Fraktion zum Thema.

Der NABU-Regionalverband Leipzig schätzt, dass die Stadt im Jahr einen Verlust an bis zu 10.000 Bäumen erleidet und zwar ersatzlos. Auch in der Anfrage räumt die Stadt ein, dass zwar im Bereich der Straßenbäume pro Jahr ein Zuwachs erfolgt aber in den letzten Jahren pro Jahr deutlich mehr als 1500 Parkbäume verschwunden sind, so dass ein Verlust im vierstelligen Bereich bleibt.

Fällungen auf privaten Bauflächen, Verlust von Grünflächen und Waldbäumen sind nicht mit eingerechnet.

Ebenfalls hat die Stadt eingeräumt, dass in den letzten Jahren insgesamt ein Verlust an Grünflächen in der Stadt steht. Indirekt gibt die Stadt damit dem NaBu recht, der von einer schrumpfenden Stadt spricht.

Auswege aus dieser Situation sind nicht zu sehen. Spannend ist auch, dass die Stadt einräumt, dass im Bereich der Baumschutzsatzung zu wenig kontrolliert wird und 1/3 aller beantragten Fällungen aufgrund fehlenden Personals als Fiktionsbescheinigung erteilt wird, also ohne fachliche Prüfung.

Weiterhin räumt die Stadt ein, dass eine effektive Kontrolle von Fällungen innerhalb der Brutsaison nicht stattfindet und die Bußgelder ohnehin keine abschreckende Wirkung entfalten. Für einen Großteil der Bauträger sind die Bußgelder nicht von Bedeutung und entfalten damit keinerlei Wirkung.

Leipzig gehört daneben zu den waldärmsten Regionen in Deutschland. Der Auwald kaschiert dies notdürftig und führt gleichzeitig auch dazu, dass das Problem nicht ernstgenommen wird.

Hinzu kommt, dass es dem Wald extrem schlecht geht, da Wasser fehlt. Insbesondere fehlen durch die Eindeichung und Entwässerungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte regelmäßige Überschwemmungsereignisse.

Dennoch wird weiterhin gebaut und immer noch werden primär Naturflächen für Baumaßnahmen in Anspruch genommen. Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung werden nur zörgerlich eingesetzt.

Und die Mehrheit aller Stadträt*innen hat für das Problem Arten- und Umweltschutz überhaupt kein Interesse.

Clubtour

Das LiveKommbinat Leipzig e.V. hatte geladen, zum 3. Mal zur Reise eines langen Tages in die Nacht.

Zur Erkundung der Räume und Orte, die Leipzig auszeichnen. Besuchten das GeyserHaus Leipzig mit der Bühne und soziokulturellem Zentrum, wo auch Bands wie Anathema schon aufgetreten sind und auch ich im Jugendclub schon spielen durfte. Begonnen im Kupfersaal, geöffnet seit 2016.

Dann TANZCAFÉ ILSES ERIKA, im Süden. Die Legende lebt und schließlich das WERK2-Kulturfabrik, die Kulturfabrik im Wortsinn, die dieses Jahr ihr 30. jähriges bestehen feiert.

Mit dabei Jörg Kosinski, einer der Köpfe des LKL, der in den letzten Jahren die Entwicklung maßgeblich vorangetrieben hat und Vincent Oley aus dem Noch Besser Leben. Welch Dank sie Freunde nennen zu dürfen.

Vorbeifahren auch an den Orten des Scheiterns – dem Freiladebahnhof Eutritzsch wo einst das So und So stand und jetzt nur noch Steine liegen.

Und reden über das was kommt und bleibt. In den letzten Jahren auch dank des Engagements ein Kulturkataster aufgestellt, die Anerkennung von Clubs vorangetrieben, endlich ein Freiflächenkonzept auf die Schienen gestellt, einen Nachtrat installiert, eine Fachstelle der Verwaltung für die Nacht geschaffen, die zweite Hälfte fehlt noch. Nicht alles erreicht aber viel geschafft.

Die Nacht sie lebt. Lebt von den Träumen und Menschen, die sie schaffen. Von Menschen auch wie Jörn, dem Chef in der Ilse, die gegründet wurde weil man nicht immer die Boxen rumschleppen wollte. Lebt von Menschen wie Steffen Kache, dem Chef der DISTILLERY , die schon bald ein neues Domizil beziehen wird, das Wohnzimmer der Szene – ältester Technoclub im Osten der Republik. Ich habe es schon gesehen. Es wird neu und anders und es wird gut werden

Keiner dieser Macher*innen wird reich werden. Sie leben das was sie tun und schaffen die Räume, die wir brauchen um zu leben und zu lieben. Die Nacht, das schillernde, mystische Dunkel – lebt. Lebt von und durch diese Menschen. Und jede Unterstützung ist es wert. Danke euch allen.

„Am Ende des Waldes“

Wir reden über die Klimakrise und darüber, was wir noch tun können, während wir unaufhaltsam in Richtung der Unbeherrschbarkeit der Auswirkungen der menschengemachten Situation laufen.

Einer der wichtigsten Punkte dabei wäre anzuerkennen, dass unser Lebensstil das Problem ist. Dass das materialistische Wohlstandsversprechen, dass sich in immer größeren Wohnungen, Autos, Flugreisen und Steaks materialisiert, eine Lüge ist, die am Ende in die globale Katastrophe mündet.

Und der erste Schritt ist zu erkennen, dass unser Lebensstil massiv Schulden für kommende Generationen anhäuft. Deswegen müssen wir stärker nicht nur über Nachhaltigkeit, sondern auch über Suffizienz sprechen.

Aber diese unbequeme Wahrheit, dass ein „höher, schneller, größer und weiter“ nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, wird von Politiker*innen selten ausgesprochen.

What about Leipzig?

Leipzig ist nach wie vor eine der am dynamischsten wachsenden Städte Deutschlands. In der Folge wird Wohnraum knapp und neue Baugebiete werden erschlossen. Dies auch, weil die Wohnungsgrößen kontinuierlich zugenommen haben.

Mit dem Wachstum der Städte schwindet jedoch auch die Anzahl an Grünflächen und Bäumen, die wir aber dringend brauchen. Grünflächen sind ein effektiver Beitrag zur Veränderung des Mikroklimas. Mit der Zunahme an tropischen Tagen brauchen wir mehr natürliche Grünflächen und Straßenbäume in der Stadt und ausreichend viele Kaltluftschneisen.

Der Leipziger Auwald, dem es aufgrund des übersteuerten Gewässerknotens und der damit fehlenden Auendynamik nicht gut geht, täuscht darüber hinweg, dass Leipzig deutlich zu wenig Waldflächen hat. Schmale 6,5% Waldfläche gibt es. Anzustreben und festgelegt sind 10%.

Wie mehr Waldflächen geschaffen werden können, ist derzeit offen. Die Aufstockung des Programms für Straßenbäume ist zwar erfolgreich, aber in der Summe von Park- und Straßenbäumen, ohne Waldbäume, haben wir in den letzten Jahren aufgrund zahlreicher Verluste dennoch einen negativen Saldo.

Statt mehr Bäume zu gewinnen, verlieren wir jedes Jahr viele. Eingriffs- und Ausgleichsflächen nicht eingerechnet.

Hitzestress, Extremwettereignisse wie auch die Zunahme von Stürmen werden die Probleme noch verschärfen. Diese Veränderungen kommen schneller als Politik und Gesellschaft bereit sind zu handeln.

Was notwendig wäre, ist eine Aufstockung der Mittel für das Straßenbaumkonzept um jedes Jahr tatsächlich ein Wachstumsplus von 1.000 Bäumen zu erreichen.

Bebauungspläne müssten deutlich stärker bestehende Grünflächen in den Blick nehmen und versuchen Bestandsbäume zu erhalten, als zunächst die Flächen zu planieren und dann am Ende notdürftig mit künstlich angelegten Parks und einzelnen Bäumen entgegen zu steuern.

Das Programm zur Fassadenbegrünung muss viel stärker Fahrt aufnehmen. Die Zielstellung muss es sein, dass jedes neue Haus in Leipzig verpflichtend über Regenwasserzisternen, als auch über Brauchwasserspeicher, Fassaden- und Dachbegrünung sowie eine Solaranlage verfügt.

Meistens wird in der Klimakrise diskutiert, dass man doch positiv formulieren muss, um deutlich zu machen, dass wir das 1,5°C-Ziel noch erreichen können. Die Wahrheit ist an der Stelle die Lüge. Wir werden lernen müssen mit der Katastrophe zu leben und unsere einzige Chance ist, alles dafür zu tun, um ihr Ausmaß einzudämmen und ihre Folgen erträglich zu gestalten. Diese Chance ist da und wir können sie nutzen.

Das sind die schlechten Nachrichten, die meist niemand hören will. Die gute Nachricht am Ende: Die schlechten Nachrichten werden wir alle erleben und uns davon überzeugen können.

Gehen wir es an und verhindern, dass es dazu kommt.

Dieser und weitere Artikel erschienen im Ratschlag Grüne Fraktion Leipzig

Ofarim – (k)eine Anklage!

Ein notwendiger Beitrag zur Einordnung und zum Verständnis.

Sachverhalt:
Anfang Oktober wollte der Musiker Gil Ofarim im Leipziger Hotel „Westin“ einchecken. Danach berichtet er auf Instagram, dass er dazu aufgefordert sein soll, durch einen Hotelangestellten, seinen Davidstern einzupacken. Daraus folgt eine bundesweite Debatte über Antisemitismus. Kurze Zeit später gibt es eine Kundgebung vor dem Hotel „Gegen jeden Antisemitismus“ an der auch Hotelangestellte teilnehmen.

Es wird ermittelt.
Nunmehr wird bekannt, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Hotelangestellten eingestellt hat nach § 170 II StPO und Anklage gegen Ofarim wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung gestellt hat. Ob die Anklage zugelassen wird ist offen.
Darüber entscheidet das Gericht. Ebenso über die Frage einer Verurteilung.

Stand jetzt ist die Anklage noch nicht zugelassen und damit alles andere Spekulation.

Schuld und Vorurteil:

Viele meinen nun, dass sie sich zum Thema Vorverurteilung äußern müssen und Entschuldigungen von denen fordern, die möglicherweise voreilig das Hotel kritisiert haben.

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist aber kein Schuldspruch. Wer sich jetzt über die Vorverurteilung aufregt und meint immer schon Zweifel gehabt zu haben, landet genau bei der gleichen Vorverurteilung wenn man jetzt eine Entschuldigung fordert.

Tatsächlich mahnt die Geschichte immer auch zur Vorsicht.

Die Unschuldsvermutung gilt für alle. Stand jetzt ist Ofarim unschuldig.

Lauter Verlierer:

Am Ende produziert das Geschehen absehbar nur Verlierer. Der Ruf des Hotels hat gelitten. Auch wegen eines völlig unprofessionellen Umgangs mit Kritik. Der Hotelmanager lässt sich nunmehr zitieren, dass er immer schon gewusst habe, dass alles „erstunken und erlogen sei“. Dabei gibt es bislang keine gerichtliche Entscheidung. Sollte das Verfahren eingestellt werden, wäre auch diese Aussage strafbar. Diese triumphierende Äußerung ist zudem völlig unangemessen und zeigt das einiges im Argen liegt.

Es darf daran erinnert werden, dass sich das Hotel im Nachgang eine Securityfirma geleistet hat mit besten Kontakten in die hiesige Neonazi- und Hooliganszene was im Lichte der Vorwürfe unfassbar ist. Und weiterhin eine PR Kampagne betrieben hat, die ihresgleichen sucht.

Dass die Glaubwürdigkeit von Ofarim, unabhängig davon wie es ausgeht, komplett beschädigt ist, dürfte ebenso klar sein.

Es ist auch ein Stück über die Erregungskultur in Deutschland, die noch bei jedem Aufreger vorschnelle Urteile fällt um sich dann später schon „immer“ auf der richtigen Seite zu wähnen. Dazu gehört auch das Agieren der Presse, die den Fall bis zum letzten Tropfen auswringt.

Und dann doch Antisemitismus.

Es braucht keinen Anlass um seine Stimme gegen Antisemitismus zu erheben. Dass es Antisemitismus in Deutschland gibt, dürfte außer Frage stehen, dass antisemitische Einstellungsmuster in der Gesellschaft weit verbreitet sind, belegen nicht zuletzt die Coronaproteste, wo immer wieder struktureller Antisemitismus reproduziert wird.

Auch die Äußerungen des sächsischen Ministerpräsidenten machen das deutlich, der von einem Verhältnis von „den Juden“ und „den Deutschen“ spricht, so als wären „die Juden“ keine Deutschen. Er betriebt damit Othering, was nichts weiter als Antisemitismus ist. Das er etwas anderes gemeint haben dürfte, spielt dabei weniger eine Rolle. Unkenntnis allerorten.

Im Übrigen zeigt es auch, dass es keine gute Idee ist, dass Strafrecht an einen „vermeintlichen Volkswillen“ anzupassen oder gar zu unterwerfen, wie es bisweilen gefordert wird.

Reden wir also nicht über den Einzelfall sondern über Antisemitismus, über Aufregung und Erregung und schnelle Vorurteile.

Wir könnten daraus lernen. Allerdings sind Zweifel daran, ob dies geschehen wird, angebracht.

Angriffe

Angriffe.

Es fängt immer gleich an. Der Name taucht auf, wird markiert. Drohungen folgen. Das markierte Ziel soll eingeschüchtert werden. Dann folgen Angriffe, die über die Nennung hinausgehen, Aktionen, die Angst machen sollen.

Nein, es geht nicht um mich. Es geht um einen Freund. Ich habe in vielen Situationen den Vorteil bekannt zu sein. Diese Bekanntheit schützt hin und wieder auch vor direkten Übergriffen weil im Ernstfall dann doch Polizeischutz folgt.

Mein Freund hat diese Aufmerksamkeit nicht. Er, Familienvater, Angestellter, Leipziger Mittelstand, engagiert sich. Er hat eine Meinung und macht sie deutlich.

Vor einem Jahr hat er sich das Mikrofon auf einer von rechten durchsetzten Querdenkerveranstaltung gegriffen und gesprochen. Kritik an den Teilnehmer*innen deutlich gemacht. Dafür wurde er ausgepfiffen und ist seitdem im Fadenkreuz.

Vor einigen Wochen, er war auf dem Weg zur Arbeit, tauchten 2 Männer in seiner Wohngegend auf und fragten nach ihm. Männer, die wir inzwischen zuordnen können.

Gestern am frühen Morgen wollte er mit seinem Auto die Kinder in Schule und Kindergarten fahren und dann zur Arbeit, wie jeden Morgen.

Am Auto waren großflächige Grafitti Schmierereien angebracht. „Fck AfA“, „DRK Zecke“. Wahrscheinlich kein Zufall.

Der Sachschaden ist das eine, die Angriffe im persönlichen Umfeld meines Freundes etwas anderes. Was die Täter bezwecken ist Angst hervorzurufen. Bedrohungen auch gegen die Familie zu erzeugen.

Ich kenne viele dieser Geschichten. Menschen, die sich aus Angst um ihre Familie überlegen, ob sie weitermachen oder ihr demokratisches Engagement reduzieren, weil sie sonst Angriffsziele werden könnten.

Es gibt sie an vielen Orten. Was hilft ist das Schweigen zu brechen. Darauf hinzuweisen, darüber zu reden und jeden dieser Angriffe deutlich zurückzuweisen und Solidarität mit den Angegriffenen zu üben.

Wir lassen uns nicht einschüchtern. Und die Angst wird nicht erfolgreich, wenn wir zusammenstehen.

Zusammenhalten, Stand halten, gegen rechte Hetze und Hass.

K., du bist nicht allein. An deiner Seite.

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