Offener Brief an die Menschen, die den Wald nutzen.

Liebe Menschen,die den Leipziger Auwald lieben, schätzen und nutzen oder durchqueren. Diese Worte richte ich an euch. Es sind Worte voller Zorn und Wut.
Ihr zerstört den Wald.

Vielen von euch, die achtlos auf ihren Runden durch den Wald gehen, mag es nicht auffallen. Ihr seht die Trampelpfade, auf denen ihr lauft, nicht als Zerstörung an sondern eben als Pfad, als Abkürzung. Achtlos, schlagt ihr Schneisen ins Unterholz, helft euren Kindern beim Bau von Hütten im Wald, so als wäre es das Natürlichste der Welt. Pfade, die so ausgetreten und breit sind, dass lässig 3 Radfahrer nebeneinander Platz hätten. Ihr denkt euch nichts dabei. Denn jeder Weg ist euch zu weit. Und ihr denkt Park heißt Park weil man alles nutzen kann. Ein bisschen Lagerfeuer am Waldrand hat noch niemanden geschadet. Gibt schließlich genug Holz im Wald.Vielleicht seht ihr das Schild mit der Eule, auf dem Landschaftsschutzgebiet steht, nicht. Vielleicht begreift ihr es nicht, vielleicht ist es euch egal.Genauso egal wie jenen, die im Volkspark eine komplette Mountainbikestrecke in den Wald geschlagen haben, inklusive Markierungen an den Bäumen, künstlichen Hindernissen und pipapo. So als wäre es das schönste, querfeldein durch das zerstörte Unterholz zu jagen, den Boden zu verdichten.Neben denen die ihre Hunde frei laufen lassen, auch im Naturschutzgebiet, gibt es auch jene, die so tun als würden sie Naturschutz verstehen. Die dann in ihren selbst gestrickten Sachen wortreich zu erzählen wissen wie schlecht es der Honigbiene geht, während sie im Waldesrand ein Lagefeuer aufschichten.Ihr seht und merkt nicht, was ihr der Natur, dem Wald antut. Es gibt Stellen im Wald, da wächst kein Unterholz mehr, ist kein Dickicht, nur noch brauner, verdichteter Boden.Ist euch das alles so egal? Reicht es euch nicht säckeweise im Frühjahr Bärlauch zu ernten müsst ihr noch überall euren Müll hinterlassen und so respektlos sein?Habt ihr immer noch nichts begriffen?
Ist es das was ihr euren Kindern vermitteln wollt? Das man die Natur, wo überall man sie findet, zerstören darf?Nein, so achtlos seid ihr nicht. Ihr verkauft, die Zerstörung der Natur als Naturerfahrung.Und ich erkläre euch. Das was ihr macht ist keine Naturerfahrung sondern egoistische Achtlosigkeit. Wenn ihr erst das nächste Stück grün zerstört habt, geht ihr weiter, wie ein Heuschreckenschwarm. Ihr schimpft auf die Anderen aber ihr seid selber Teil des Problems.Fangt an Nachzudenken. Fangt an die Natur zu schützen. Hört auf in den Wald zu trampeln, überall Lagefeuer anzulegen und lernt Respekt. Denn sonst ist alles was ihr euren Kindern hinterlasst – ein toter Planet.In Zorn.PS: Vielen Dank an Pilze im Leipziger Auenwald, die mich auf das Problem hingewiesen habenLiebe Menschen,die den Leipziger Auwald lieben, schätzen und nutzen oder durchqueren. Diese Worte richte ich an euch. Es sind Worte voller Zorn und Wut.
Ihr zerstört den Wald.Vielen von euch, die achtlos auf ihren Runden durch den Wald gehen, mag es nicht auffallen. Ihr seht die Trampelpfade, auf denen ihr lauft, nicht als Zerstörung an sondern eben als Pfad, als Abkürzung. Achtlos, schlagt ihr Schneisen ins Unterholz, helft euren Kindern beim Bau von Hütten im Wald, so als wäre es das Natürlichste der Welt. Pfade, die so ausgetreten und breit sind, dass lässig 3 Radfahrer nebeneinander Platz hätten. Ihr denkt euch nichts dabei. Denn jeder Weg ist euch zu weit. Und ihr denkt Park heißt Park weil man alles nutzen kann. Ein bisschen Lagerfeuer am Waldrand hat noch niemanden geschadet. Gibt schließlich genug Holz im Wald.Vielleicht seht ihr das Schild mit der Eule, auf dem Landschaftsschutzgebiet steht, nicht. Vielleicht begreift ihr es nicht, vielleicht ist es euch egal.Genauso egal wie jenen, die im Volkspark eine komplette Mountainbikestrecke in den Wald geschlagen haben, inklusive Markierungen an den Bäumen, künstlichen Hindernissen und pipapo. So als wäre es das schönste, querfeldein durch das zerstörte Unterholz zu jagen, den Boden zu verdichten.Neben denen die ihre Hunde frei laufen lassen, auch im Naturschutzgebiet, gibt es auch jene, die so tun als würden sie Naturschutz verstehen. Die dann in ihren selbst gestrickten Sachen wortreich zu erzählen wissen wie schlecht es der Honigbiene geht, während sie im Waldesrand ein Lagefeuer aufschichten.Ihr seht und merkt nicht, was ihr der Natur, dem Wald antut. Es gibt Stellen im Wald, da wächst kein Unterholz mehr, ist kein Dickicht, nur noch brauner, verdichteter Boden.Ist euch das alles so egal? Reicht es euch nicht säckeweise im Frühjahr Bärlauch zu ernten müsst ihr noch überall euren Müll hinterlassen und so respektlos sein?Habt ihr immer noch nichts begriffen?
Ist es das was ihr euren Kindern vermitteln wollt? Das man die Natur, wo überall man sie findet, zerstören darf?Nein, so achtlos seid ihr nicht. Ihr verkauft, die Zerstörung der Natur als Naturerfahrung.Und ich erkläre euch. Das was ihr macht ist keine Naturerfahrung sondern egoistische Achtlosigkeit. Wenn ihr erst das nächste Stück grün zerstört habt, geht ihr weiter, wie ein Heuschreckenschwarm. Ihr schimpft auf die Anderen aber ihr seid selber Teil des Problems.Fangt an Nachzudenken. Fangt an die Natur zu schützen. Hört auf in den Wald zu trampeln, überall Lagefeuer anzulegen und lernt Respekt. Denn sonst ist alles was ihr euren Kindern hinterlasst – ein toter Planet.In Zorn.PS: Vielen Dank an Pilze im Leipziger Auenwald, die mich auf das Problem hingewiesen haben

Autor: juergenkasek

Lebe lieber ungewöhnlich. Rechtsanwalt, Politiker, Aktivist, Umweltschützer, Blogger, Sportler

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